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Wolfach "Heißes Dutzend" steht unter Dampf

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Fungum sorgten mit fetziger Gangart und den beiden Sängerinnen Sina Lehmann re Maren Stulz für ausgelassene Partystimmung. Fotos: Jehle Foto: Schwarzwälder Bote

Bei der Wolfacher Formation Fungum geht’s um Spaß und Freude an der Musik – und genau so hat die zwölfköpfige Band ihren zehnten Geburtstag am Samstag in den Kinziganlagen gefeiert. Die Fans feierten im rappelvollen Festzelt begeistert mit.

Wolfach. Die Party lief als Benefizkonzert für den Förderverein Alter Bahnhof/Schlosshalle. So konnten die Musiker auch das zu ihrem Jubiläum tun, was sie am liebsten machen: mit imposantem instrumentalem Equipment Soul, Blues, Funk und Rocknummern zum Abtanzen spielen. Den musikalischen Auftakt des Abends übernahm Liedermacher Marco Perreira sozusagen als "Vorband". Mit eigenen Liedern wie "Wurschtbrod" und "Uff em Wäg" stimmte der Oberwolfacher mit portugiesischen Wurzeln das Publikum auf ein tolles Konzert ein. Bei dem Fado "Casa Portuguesa" von Amália Rodrigues übersetzte Pereira zunächst in badischen Dialekt á la "imme portugiesische Hiesle isches schee, Brod und Wii stehn uff em Disch" bevor mitfeiernde Landsleute den Originaltext lauthals mitsangen.

Das Publikum zog mit und war bestens angewärmt für die "Headliner" Fungum. Die Band in klassischer Rockbesetzung und einem fünfköpfigen Bläsersatz schlug mit dem ersten Stück "Let me entertain you" von Robbie Williams von Beginn an eine fetzige Gangart ein und stand während des gesamten Konzerts gewaltig "unter Dampf".

Die Sängerinnen Maren Stulz und Sina Lehmann holten die Fans mühelos ins Boot und der Funke sprang sofort über. Ausgelassen wurde mitgesungen und mit viel Applaus die Band gefeiert. Zu Hits wie "Hard Rock Café" von Carole King und "Summer in the City" von "The Lovin’ Spoonful" wurde abgetanzt. Der Naturboden im Festzelt störte da kein bisschen. Authentisch und dynamisch brachte das "heiße Dutzend" ein umfangreiches Repertoire rüber, das von Ohrwürmern wie dem "Taximann" von Marius Müller-Westernhagen über "Brenna tuat’s guat" von Hubert von Goisern bis zu "I Feel Good" von James Brown reichte.

Mit ein Höhepunkt des Abends war sicher der Auftritt der Formation als "Blues Brothers", bei dem sich die Musiker der Band sich vorstellten und unter anderem mit dem energiegeladenen "Gimme some lovin" begeisterte. So richtig die Post ab ging auch bei dem Rhythm-and-Blues-Song "Everybody Needs Somebody to Love". Mit "Hey Jude" der Beatles verabschiedete sich Fungum endgültig für den Abend von seinem Publikum.

Mit harten Nummern und kernigem Hardrock übernahm die Band Bad Bug dann die Nachtschicht.

Die Musiker der zwölfköpfigen Band sind Sina Lehmann, Maren Stulz, Raphael Schafheutle, Bernd Sum, Fabian Schmider, Daniel Schmidt, Simon Vollmer, Simon Gewald, Mathias Lehmann, Jens Dieterle, Max Ganatz und Benjamin Bachlmayr

Die Formation besteht seit 2009 und ist durch ihre Auftritte bei unter anderem Open-Air-Konzerten, dem Wolfacher Bikerweekend und an der Fasnet in der Region bekannt. Die Mehrzahl der Musiker spielt auch in der Stadtkapelle Wolfach.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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