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Wolfach Grünes Licht für Leipold

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Die Erweiterungsmöglichkeiten der Firma sind sehr begrenzt. Foto: Jehle Foto: Schwarzwälder Bote

Die Rahmenbedingungen für die seit langem beabsichtigte Erweiterung des Leipold-Firmeareals sind gesetzt. In der Gemeinderatssitzung am Montag wurde der modifizierte Bebauungsplan einstimmig als Satzung beschlossen.

Wolfach. Das Unternehmen als sogenannter Vorhabenträger hat für das Bauvorhaben und die erforderlichen Erschließungsmaßnahmen einen mit der Stadt Wolfach abgestimmten Vorhaben- und Erschließungsplan auf eigene Kosten ausgearbeitet. Zahlreiche Gutachten wurden erstellt und Stellungnahmen eingeholt. "Es wurden 36 Behörden und sonstige Träger öffentlicher Belange angeschrieben", leitete Planerin Kerstin Stern vom Ingenieurbüro Kappis die Erläuterungen zu der umfangreichen Sitzungsvorlage ein.

Im rechtswirksamen Flächennutzungsplan sei das Planungsgebiet mit einer Fläche von etwa 3,4 Hektar als geplante beziehungsweise im Westen als bestehende gewerbliche Baufläche dargestellt. Das Amt für Landwirtschaft des Landratsamtes wies laut der Planerin darauf hin, dass von den teilweise überplanten Flächen ein kleiner Bereich als Schafweide genutzt wird. "Die Abweidung wird weiterhin möglich sein, weil das Areal außerhalb des Geltungsbereichs des Bebauungsplans liegt", stellte Stern fest.

Ersatzbiotop für Zauneidechsen

Weiterhin wurden ihrer Aussage nach den Anforderungen des Amts für Umweltschutz hinsichtlich der Umsetzung von artenschutzrechtlichen Ausgleichsmaßnahmen Folge geleistet: "Für die geschützten Zauneidechsen wurde ein 800 Quadratmeter großes Ersatzbiotop eingerichtet." Auch die vom Baurechtsamt gewünschten Formulierungsänderungen wurden laut Stern vorgenommen. Das Lärmgutachten sei in Abstimmung mit dem Amt für Gewerbeaufsicht, Immissionsschutz und Abfallrecht überarbeitet und in der Fassung vom Februar diesen Jahres Bestandteil des vorhabenbezogenen Bebauungsplans.

Des weiteren wird laut Stern der Verkehrssicherheit bei den Einmündungen zur Firma Rechnung getragen. Die Realisierung des Bauvorhabens soll in zeitlich versetzten Bauabschnitten erfolgen, um Produktion und Logistik während der gesamten Bauphase zu gewährleisten. Der Umfang der einzelnen Maßnahmen ist durch wirtschaftliche Rahmenbedingungen und fertigungsprozessabhängige Umzugsszenarien in Verbindung mit Sanierungsarbeiten im Bestand vorgegeben.

Der Neubau soll sich im Rahmen des ersten Bauabschnitts an den Höhen des Verwaltungsbaus und dem bestehenden Lagerbereich Süd orientieren. Im Zuge des zweiten Bauabschnitts wird der vorhandene Produktionsbau entlang der Straße abgebrochen und durch einen weiteren Neubau ersetzt werden. Ziel dieser Vorgehensweise ist eine "weiche" Übergangssilhouette in der Architektur. In gleichem Zuge wird die Parkierungsfläche neu geordnet, bei der 120 Stellplätze vorgesehen sind.

Der Sportplatz bleibt dem FC Wolfach erhalten, die Leichtathletikanlagen werden zum Teil an die Realschule verlagert. Der Bolzplatz verbleibt in städtischen Eigentum. Südlich des Sportplatzes entsteht ein multifunktionales Gebäude. Im Erdgeschoss werden neben der Kantine des Unternehmens mit angegliederter Küche auch Räume für den FC Wolfach sowie Sanitärräume für die gemeinsame Nutzung eingerichtet. Das Obergeschoss dient der Unterbringung der Sozialräume für die Firma und wird mittels einer verglasten Brücke an das Betriebsgebäude angebunden.

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