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Wolfach FC Wolfach verschiebt Feier zu Jubiläum

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Wegen der Abstandsregelung ist der Schulterschluss nur symbolisch. Aber FC-Vorsitzender Peter Buchholz (links) und Wolfachs Bürgermeister Thomas Geppert sind sich einig, dass es die beste Entscheidung ist, das 100-jährige Jubiläum auf das kommende Jahr zu verschieben. Foto: Reinhard

Wolfach - Nun zieht auch der FC Wolfach die Reißleine. Das 100-jährige Jubiläum des Vereins wird Corona-bedingt verschoben. Der Entscheidung waren Gespräche mit der Stadtverwaltung vorausgegangen.

Ende September waren aufgrund der steigenden Infektionszahlen in Wolfach, Oberwolfach und Hausach die Corona-Maßnahmen verschärft worden. Vereine mussten ihren Proben- und Trainingsbetrieb einstellen. Deutschlandweit stieg die Zahl der Infizierten. "Die Situation im Kinzigtal hat mich veranlasst, Kontakt mit der Stadt Wolfach aufzunehmen und in Bezug auf die Thematik ›Großveranstaltung‹ Möglichkeiten auszuloten", berichtet FC-Vorsitzender Peter Buchholz. Im Gespräch mit Bürgermeister Thomas Geppert und der Verwaltung sei man schließlich zu dem Ergebnis gekommen: "Das können wir nicht machen", so Buchholz. Eine Entscheidung, die schweren Herzens fiel, stecken in den Überlegungen zu den Jubiläumsfeierlichkeiten doch viel Herzblut sowie Jahre der Vorbereitung. Dennoch will der Vorsitzende vernünftig bleiben. "Es wäre unverantwortlich, das Jubiläum jetzt zu feiern. Man kann das Risiko nicht eingehen", sagt er. "Wir würden es uns nie verzeihen, wenn auch nur ein Menschenleben durch uns in Gefahr gerät. Jedes Menschenleben ist mehr wert als das Jubiläum."

Wie sich Lage entwickelt, ist nicht absehbar

Nichtsdestotrotz verhehlt Buchholz nicht, dass er nach der Sommerpause noch "bis zum Schluss" Hoffnung für das Jubiläum hatte. Auch Thomas Geppert war sogar vor dem Sommer noch optimistisch gewesen, denn der Verein hatte ein Hygienekonzept ausgearbeitet, "das man eigentlich nicht ablehnen konnte".

Buchholz betont, dass die Entscheidung gegen das Jubiläum im Schulterschluss mit der Stadt Wolfach erfolgt sei und dass ihr schwierige, lange Diskussionen und Überlegungen vorangegangen seien. Vor allem aber: "Das Jubiläum ist nicht abgesagt, sondern verschoben."

Als neues Datum sind der 19. und 20. November 2021 anvisiert. Wie sich die Lage bis dahin entwickle, sei natürlich nicht absehbar. "Wir fahren auf Sicht", bedient Geppert eine viel verwendete politische Floskel, um die Situation zu beschreiben.

Der FC plant, das ursprünglich geplante Programm in das kommenden Jahr mitzunehmen. Das stellt ihn natürlich vor logistische Probleme, denn ob jeder der 25 bis 30 nationalen und internationalen Mitwirkenden an diesem Datum zur Verfügung stehen wird, ist natürlich noch nicht absehbar. Buchholz will sich bei jedem von ihnen melden, ihn über das Verschieben des Jubiläums informieren und sie bitten, auch 2021 mitzumachen. Wie genau das Programm dann aussehen kann, will der Vorstand am kommenden Montag besprechen (wir werden noch berichten).

Geppert und Buchholz betonen, dass die Stadt das Jubiläum nicht untersagt hat. "Wir sind uns einig", so Geppert. "Aber juristisch ist Wolfach verantwortlich. So bekommt das Ganze auch einen formalen Charakter." So soll nun auch ein Schreiben an Mitwirkende und Verantwortliche herausgehen, in dem die Entscheidung offiziell gemacht wird.

Bürgermeister Thomas Geppert ist sich bewusst, dass nicht nur der FC Wolfach aufgrund der mannigfaltigen Absagen von Veranstaltungen nicht nur mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen hat, sondern auch viele andere Wolfacher Vereine. Aus diesem Grund will er die für Donnerstag, 22. Oktober, geplante Versammlung der Vereinsvertreter in der Stadthalle trotz allem abhalten. "Ich will in die Vereine reinhören", so Geppert

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