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Wolfach "Fasnetsfieber" schlägt zu

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Ein Entertainer, der die Lachmuskeln strapazierte: Narrenvater Timo Schillinger alias "Prinz Bibi" Foto: Bea

Wolfach-Halbmeil - Ganz stark hat das närrische Fieber am Donnerstagabend in Halbmeil zugeschlagen: Die Narrenzunft eröffnete die 64. Halbmeiler Fasnet nach dem diesjährigen Motto "Total Royal". Zunächst trafen sich alle am Narrenbrunnen, danach ging es weiter zum "Löwenkäfig".

Verdiente Narren wurden zudem mit verschiedenen Orden und Sektflaschen geehrt und verabschiedet (siehe Infokasten). Narrenvater Timo Schillinger und der stellvertretende Hexenmeister Leon Alpergrin nahmen diese Aufgabe vor.

Eine besondere Ehrung wurde Dominik Wöhrle zuteil. Nach zehn Jahren im Narrenrat ernannte ihn Narrenvater Timo Schillinger unter Beifall zum Ehrenmitglied der Narrenzunft Halbmeil und verlieh ihm die dazugehörende Ehrenmitgliedskette.

Schillinger gab im Beisein von den Rindenhansele, Pechbrennerhexen und der Narrenkapelle einen humorvollen Rückblick über 40 Jahre Narrenbrunnen in Halbmeil. "Vor mehr als 40 Jahren ging’s hier im Ort ratzfatz, der Bahnhof in Halbmeil wurde abgerissen, und übrig blieb ein Platz, der war so grässlich grau, einfach beschissen", reimte er.

Der Stadtrat habe zunächst nicht eingesehen, für das Vorhaben einen Zuschuss zugeben, erläuterte Schillinger. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten habe sich der Elferat nicht prellen lassen: "Hot die Stadt des alles doch nicht welle – sie henn’s aber trotzdem durchgezoge, ’s isch bis heut en Seege".

Mit der Enthüllung des Narrenbrunnens vor 40 Jahren feierten die Halbmeiler ein großes Fest. "Ich zieh’ den Hut vor aller Welt, vor denen, die einst das Werk erstellt haben", schloss Schillinger seine Lobeshymne. Ein kleines Feuerwerk wurde aus diesem Anlass am Brunnen entzündet.

Doch zuvor folgte der Eid und die Taufe der Narrenkinder. Andrea Firner ("Gotte") und Hubert Firner ("Gette") sind für die jetzige närrische Saison die Taufpaten, de sie den Namen "Gieseltraud und Glaubrecht" gaben.

Anschließend folgte der Marsch in den "Löwenkäfig" von der Halbmeiler Narrenkapelle unter Leitung von Thomas Volk. Der wirkliche Knaller kam zu guter Letzt: Kein Geringerer als der Narrenvater schlüpfte in die Rolle als "Prinz Bibi".

Seine Mimik und Stimme forderte die Lachmuskeln her­aus. "Was wäre Royal ohne Königshaus", galt dem einfallsreichen Sketch. Diese Figur von der Mainzer Fasnacht von 1974 hatte Schillinger eigens auf die Halbmeiler Fasnet umgeschrieben. Vom eigens geschaffenen "Prinz Bibi Thron" aus hielt er seine "royale" Schnurre ans närrische Volk. So manche Begebenheiten aus Halbmeil und Wolfach nahm er wohlbedacht aufs Korn und erhielt lang anhaltenden Beifall.

Auch die Narrenbaumversteigerung, von Leon Alpergrin moderiert, durfte an diesem Abend nicht fehlen, die auf amerikanisch erfolgte. Der Grundeinsatz lag bei 50 Euro und wurde nach elf Minuten bis auf 122 Euro hochgetrieben. Pate des Narrenbaums anno 2018 wurde Thomas Volk, dem die Ehre zuteil wird, diesen am heutigen Aschermittwoch "zu fällen".

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