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Wolfach "Bergecho" lässt die Federn fliegen

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Bei einigen Liedvorträgen verstärkten Martin Schmieder (Gitarre) und Klaus Dieterle (Akkordeon) den Männerchor. Foto: Jehle Foto: Schwarzwälder Bote

In fescher neuer Garderobe hat sich der Männergesangverein (MGV) Bergecho St. Roman beim Herbstkonzert am Sonntag in der Wolfacher Festhalle präsentiert. Gemeinsam mit zwei Gastchören unterhielt der MGV ein großes Publikum.

Wolfach. Unter höchster Geheimhaltungsstufe hatten die Sängerfrauen ebenfalls einen Auftritt einstudiert. Unter dem Motto "O’gstimmt is!" boten die Sänger mit den beiden Gesangvereinen "Sängerrunde" Prechtal und Sunthausen unbeschwerte Unterhaltung mit viel Frohsinn und hörbarer Freude am Gesang.

Michael Münchenbach, MGV-Vorsitzender, hieß die mitwirkenden Gastchöre und die zahlreichen Gäste willkommen. "Wir haben total tief in die Kasse gegriffen für unser neues Outfit", stellte Münchenbach die neue Garderobe aus Lederhosen und Trachtenhemd voller Stolz vor.

Der martialische Einmarsch mit dem Alpenrebellen-Hit "Rock Mi" und einem Solo von Christian Haas sorgte gleich für gute Laune im Publikum und lies es begeistert im Takt mit klatschen.

Singen, Trinken und Zuprosten zugleich

Bei dem anschließenden Stück "Das erste Bier muss zischen" demonstrierten die Sänger mit kraftvollen Stimmen, dass Singen, Trinken und dem Publikum zuprosten zugleich möglich ist. Das konnten die Männer auch deshalb bewerkstelligen, weil sie auswendig singen und daher die Hände frei hatten.

Eine richtige Gaudi hatten die Jungs bei der "Hahnenkampf-Ballade", bei der die Federn über die Bühne flogen. Die Moderatoren Florian und Hubert Haas beteuerten bei der Ansage, dass "Ähnlichkeiten mit lebenden Personen rein zufällig" seien. Das Stück habe die Sänger und den Dirigenten viel Nerven gekostet wegen der schrägen Akkorde. Bei allem Spaß und Humor, mit dem der MGV das Publikum wunderbar unterhält, ist die Resonanz zwischen den Sängern und Dirigent Jürgen Jäger spürbar.

Zu voller Klangfülle erblühte der Chor beim "Koa Hiatamadl" von Hubert von Goisern, bevor Tenor Klaus Dieterle mit einem Solo in der Zugabe begeisterte.

Eine riesige Überraschung bereiteten die Frauen der Sänger ihren Männern. Die Damen lieferten einen knackigen Auftritt ab und ernteten wahre Lachsalven mit dem Zungenbrecher Hit "I kennt wenn i wett..." (ich könnte, wenn ich wollte..). "Dass Frauen so verschwiegen sein können", konnte es der Vorsitzende kaum fassen.

Sänger zeigen ihr breites Repertoire

Der gemischte Chor "Sängerrunde" Prechtal unter der Leitung von Ulrich Strub und der Männergesangverein Sunthausen mit seiner Dirigentin Martina Wenzler-Gail begeisterten mit schwungvollen Liedvorträgen, die einen Querschnitt ihres jeweiligen Repertoires abbildete.

Der Männergesangverein von St. Roman wurde 1951 gegründet. Ihr Dirigent Jürgen Jäger leitet außerdem unter anderem die "Musikwerkstatt Schramberg". Bemerkenswert ist, dass der MGV entgegen des aktuellen Trends keine Probleme mit dem Nachwuchs hat wie so viele andere Männerchöre. Von Anfang 20 bis über 70 Jahre reicht das Alter des 30-köpfigen Ensembles.

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