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Wolfach "Bei DSL weiter an einem Strang"

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Auch Wolfach hat dem Internet-Anbieter Mvox jetzt den Stecker gezogen. Foto: Schwarzwälder-Bote

Wolfach - Erwartungsgemäß stimmte am Mittwoch auch der Wolfacher Gemeinderat geschlossen für einen Ausstieg aus dem Vertrag mit dem Internet-Anbieter Mvox – wie bereits einen Tag zuvor die Räte von Oberwolfach und Schiltach. Diese drei Kommunen sowie Schenkenzell hatten sich gemeinsam bemüht, in einem Modellprojekt mit der Garchinger Firma eine flächendeckende Breitbandanbindung im Außenbereich zu schaffen. Mvox konnte jedoch die Vertragsvereinbarungen nicht erfüllen.

"Vertragsrücktritt birgt kein finanzielles Risiko"

"Auch nach dem Ausstieg sollten wir versuchen, eine interkommunale Gemeinschaftslösung zu erreichen", plädierte Hauptamtsleiter Dirk Bregger. "So treten wir mit stärkerer Stimme auf beim Ziel, in den Vorwahlbereichen 0 78 34 und 0 78 36 eine Vollversorgung mit mindestens DSL 1000 zu erreichen."

Der Vertragsrücktritt berge kein finanzielles Risiko, die Vorauszahlungen seien durch eine Bankbürgschaft abgesichert. Faktisch gebe es nun keine Alternative zur Telekom. "Wir werden noch mal versuchen, an hoher Stelle mit der Telekom ins Gespräch zu kommen, um eine Nachbesserung ihres Angebots zu erzielen", sagte Bregger. Bisher hatte die Telekom in bestimmten Außenbereichen aus Kostengründen einen Ausbau des DSL-Netzes abgelehnt. Bis zum Spätjahr sollten zumindest die offenen Fragen der Förderung geklärt sein, so der Hauptamtsleiter. Dennoch blieben "eineinhalb Jahre verlorene Zeit" als Fazit des Mvox-Projektversuchs, bedauerte Bregger.

Bürgermeister Gottfried Moser wünschte ebenfalls ein weiterhin gemeinsames Auftreten der vier Kommunen: "Wir hängen durch unsere übergreifenden Vorwahlen technisch eng zusammen." Im Oktober will der Rathauschef das Thema beim Ortenau-Besuch des baden-württembergischen Ministers für Ländlichen Raum, Rudolf Köberle, ansprechen. Kordula Kovac (CDU) kündigte zudem an, dass der Kreisparteitag der CDU in Wolfach sich im kommenden Monat des Problems annehmen werde. Laut einem Schreiben von Köberle könne unter Umständen auch bei einem Wechsel zur Telekom die Zusage des Landes für eine 75-prozentige Förderung des Ausbaus erhalten bleiben.

 

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Katharina Beule

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