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Wolfach Auf dem Moosenmättle bleibt es still

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Typische Festival-Atmosphäre herrscht im August auf dem Moosenmättle. Dieses Jahr werden die Fans aber auf das Erlebnis verzichten müssen: Das Open-Air ist wegen der Corona-Pandemie auf 2021 verschoben worden. Foto: privat Foto: Schwarzwälder Bote

Die Corona-Krise verhindert bis mindestens Ende August Großveranstaltungen. Nun hat es auch das Moosenmättle-Open-Air erwischt. Die 38. Ausgabe wird erst 2021 über die Bühne gehen.

Wolfach. Geplant war das Spektakel für Samstag, 8. August. Das Festival erfreut sich seit Jahren großer Beliebtheit – nicht nur bei den Einheimischen. Die familiäre Atmosphäre auf dem Moosenmättle wird von vielen der Besucher geschätzt.

"Wenn Sie mit optimistisch denkenden Menschen zusammen ein solch schönes Projekt planen und umsetzen dürfen, dann stirbt natürlich die Hoffnung zuletzt", fasst Tobias Pfaff vom Organisationsteam die Überlegungen im Vorfeld zur Entscheidung zusammen. Auch wenn das Verbot von Großveranstaltungen bis Ende August eigentlich eine eindeutige Sprache spricht: Gleichzeitig war die Situation der vergangenen Wochen derart dynamisch, dass sich sowohl die Gegebenheiten als auch die geltenden Regelungen ständig änderten. Das Organisationsteam habe sich daher den "Luxus" erlaubt, mit der Entscheidung bis Mitte Mai zu warten. Als diese gefallen war, wurden zunächst alle an der Umsetzung direkt beteiligten Künstler, Firmen und Institutionen informiert.

Das 38. Moosenmättle-Open-Air ins Internet zu verlegen, war für die Organisatoren keine Option. "Das ist nicht unsere Kernkompetenz", sagt Pfaff. Zudem stehe der Aufwand in keinem Verhältnis zum Ertrag. Sieben Bands müssten anreisen und alles per Stream ins Internet übertragen werden – "das ist weder wirtschaftlich noch ökologisch sinnvoll." Außerdem fehlt die typische Festival-Atmosphäre. Die Menschen besuchen das Open-Air nicht nur, weil sie die Bands sehen wollen, sondern auch, um sich zu treffen. Manche sehen sich nur einmal im Jahr – eben auf dem Moosenmättle. Das würde auch fehlen, wenn die Bands im Internet spielen. Die Atmosphäre eines Festivals lässt sich nicht digital erzeugen.

Also gibt es nur eine Konsequenz: Verlegung der Veranstaltung auf einen Zeitpunkt, an dem sie aller Voraussicht nach wieder möglich sein wird. "Sowohl Künstler als auch Agenturen haben durchweg mit vollstem Verständnis reagiert", so Pfaff. Erfreulich: Von allen kam unmittelbar die mündliche Zusage für den Ersatztermin. Das heißt, das Line-Up wird 2021 das gleiche sein, wie es für dieses Jahr geplant war: Spielen werden Betamensch, Sebastian Dracu, Stunchile, Qult, Kill Strings und Oceansides. Die Nachtschicht übernimmt 24/7 Breakdown.

Die Rückmeldungen der Fans sind so positiv, wie die aktuelle Situation das erlaubt: Sie finden es schade, dass das Open-Air dieses Jahr nicht stattfindet, haben aber Verständnis. Das Team freut sich aber sehr über die positive Grundstimmung. "Das zeigt uns auch, dass wir in den vergangenen Jahren vieles richtig gemacht haben", so Pfaff.

So hat sich auch das Team in den vergangenen Jahren so weit aufeinander eingespielt, dass es jetzt schnell in die Umsetzung hätte gehen können: "Jeder in der Gruppe hatte seine Hausaufgaben lange erledigt. Wir waren also in den Startlöchern", so Pfaff.

Der Ticket-Vorverkauf war übrigens noch nicht gestartet. So sehen die Organisationen weder Stornierungen noch Rückzahlungen entgegen.

Das 38. Moosenmättle-Open-Air ist auf das kommende Jahr verschoben worden. Der neue Termin ist für Samstag, 7. August 2021, festgelegt.

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