Die Feuerwehr konnte die Flammen zwar schnell unter Kontrolle bringen, dennoch wurde das gesamte Gebäude stark in Mitleidenschaft gezogen. Foto: EinsatzReport-24

In der Nacht auf Dienstag ist in Baiersbronn ein Wohnhaus durch einen Brand schwer beschädigt worden. Es ist derzeit nicht mehr bewohnbar.

In einem Wohnhaus in der Klosterstraße im Baiersbronner Ortsteil Klosterreichenbach ist es am Montag gegen 23.30 Uhr zu einem Brand gekommen.

 

Wie die Polizei mitteilt, brach das Feuer nach ersten Erkenntnissen in einem Zimmer einer Erdgeschosswohnung aus. Durch den Brand wurde die betroffene Wohnung stark beschädigt. Die alarmierte Feuerwehr konnte die Flammen zwar schnell unter Kontrolle bringen, dennoch wurde das gesamte Gebäude mit insgesamt vier Wohneinheiten so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass es derzeit nicht mehr bewohnbar ist.

Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 500.000 Euro geschätzt. Die 14 Bewohner des Hauses wurden vom anwesenden Bürgermeister anderweitig untergebracht.

Zusätzliche Herausforderungen

Die Feuerwehr brachte den Brand zwar zügig unter Kontrolle, die Löscharbeiten erwiesen sich jedoch als äußerst anspruchsvoll. Die extreme Kälte führte dazu, dass das Löschwasser auf der Straße sofort gefror und sich gefährliches Glatteis bildete. Der Baubetriebshof musste die Klosterstraße während des Einsatzes streuen, um die Sicherheit der Einsatzkräfte zu gewährleisten. Zudem bildeten sich am Gebäude massive Eiszapfen aus gefrierendem Löschwasser.

Einsatzleiter Martin Frey von der Feuerwehr Baiersbronn erklärte, man sei zwar auf Einsätze bei winterlichen Temperaturen vorbereitet, die Bedingungen seien jedoch sehr belastend gewesen. Extreme Kälte und Glatteis hätten den Einsatz zusätzlich erschwert. Zudem seien die Akkus der Funkgeräte durch die Kälte besonders anfällig und mussten mehrfach gewechselt werden.

Fahrlässige Brandstiftung wird derzeit nicht ausgeschlossen

Die Ursache des Feuers ist bislang unklar. Laut Polizei kann eine fahrlässige Brandstiftung derzeit nicht ausgeschlossen werden.

Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.