Das Neubaugebiet Arenberg war Thema in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats. Dort sollen bald Baugrundstücke entstehen.
Der Gemeinderat stimmte kürzlich in der öffentlichen Sitzung der Vergabe der Erd-, Tief- und Straßenbauarbeiten im Neubaugebiet Arenberg in Höhe von 1 523 012 Euro an die Firma Storz aus Donaueschingen zu.
Die Firma Storz hatte von sechs Bieterinnen das günstigste Angebot angegeben. Die Verlegung der Wasserleitungen wird an die wirtschaftlichste Bieterin, die Firma Klumpp aus Offenburg vergeben.
Ortsbaumeister Patrick Lutz und Rainer Christ von den BIT Ingenieuren erläuterten die auszuführenden Arbeiten: „Die Erschließungsstraßen werden in Asphaltbauweise mit teilweise gepflasterten Geh- und Seitenbereichen, bei einer Trassenlänge von 500 Metern gebaut. Zur Kanalisation gehört der Aufbau eines Trennsystems für Schmutz- und Regenwasser mit Leitungslängen von insgesamt rund 840 Metern und der Bau von 21 Fertigteilschächten“, so Lutz.
Tiefbau gehört auch Aufbau eines Glasfasernetzes
„Für die Wasserversorgung werden Tiefbauarbeiten im badischen Schiebersystem ausgeführt. Im Zuge der Erschließung von 31 Baugrundstücken werden die Hausanschlüsse neu gebaut. Zum Tiefbau gehört auch der Aufbau eines Glasfasernetzes“, erläuterte Christ.
Das Gesamtbudget der zu vergebenden Arbeiten habe ursprünglich bei 2 004 000 Euro gelegen. Nach der neuesten Kostenberechnung von allen Gewerken zum Zeitpunkt der Vergabe hat sich gezeigt, dass es 494 000 Euro, also rund 25 Prozent, billiger wird. Es zeige sich, dass sich die Marktlage mit dem sehr hohen Preisniveau der vergangenen Jahre aufgrund der generell geringen Maßnahmendichte allmählich bereinige.
Der frühe Veröffentlichungstermin der Ausschreibung noch vor Weihnachten habe sich darüber hinaus als absolut zielführend herausgestellt, so Lutz und Christ in ihren Ausführungen.
Die Minderkosten in Höhe von 494 000 ergeben sich aus Minderkosten in Höhe von 128 000 Euro, bei der Entwässerung sind es 298 000 Euro, bei der Wasserversorgung 65 000 Euro und bei der Montage von Glasfaser 3000 Euro.