Damit der Mietwohnungsmarkt in Altensteig und seinen Teilorten transparenter wird, hat der Gemeinderat einen einfachen Mietspiegel verabschiedet. Foto: Thomas Fritsch

Seit diesem Monat gilt der einfache Mietspiegel, den der Altensteiger Gemeinderat bei der Stein Statistik in Stuttgart in Auftrag gegeben und in seiner jüngsten Sitzung anerkannt hat. Auf der Homepage der Stadt findet sich ein Link zu einem Online-Rechner, mit dem sich in vier Schritten eine angemessene Miethöhe ermitteln lässt.

Der Mietspiegel „soll allen am Mietwohnungsmarkt Beteiligten eine aussagekräftige und verlässliche Informationsgrundlage bieten“, schreibt Altensteigs Bürgermeister Gerhard Feeß im Vorwort der in diesem Zusammenhang aufgelegten Broschüre. Er informiere „zuverlässig und transparent“ über die ortsübliche Vergleichsmiete in Altensteig und seinen Teilorten und trage somit dazu bei, dass sich die Mietparteien leichter auf eine angemessene Miethöhe einigen können.

 

Mit dem Mietspiegel wolle man ein faires Miteinander auf dem Wohnungsmarkt fördern, die Rechte der Mietenden schützen und Vermietenden Sicherheit bieten. An der Erstellung seien sowohl die Interessensverbände Haus und Grund Altensteig als auch Haus und Grund Calw sowie der Mieterverein Calw und Umgebung – allesamt eingetragene Vereine – beteiligt gewesen.

Außerdem verweist Feeß auf die Homepage der Stadt Altensteig, auf der sich ein Link zu einem Online-Rechner findet, mit dem sich in wenigen Schritten die ortsübliche Miete errechnen lässt. Zunächst wird über Wohnfläche und Baujahr des Gebäudes ein Grundwert ermittelt, der über ein Punktesystem für Lage und Ausstattung angepasst wird. Schließlich kann noch die Mietpreisspanne abgefragt werden, die zwischen 13 Prozent unter und 13 Prozent über dem berechneten Mietpreis liegt.

Ergebnisse sind schlüssig

Wie Marco Bäuerle vom Hauptamt der Stadt Altensteig in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats erklärte, habe man den Online-Rechner für etliche Wohnungen im Stadtgebiet Probeberechnungen anstellen lassen, und die Ergebnisse seien samt und sonders schlüssig gewesen. Nachdem einige Detailfragen beantwortet waren, erteilte das Gremium dem Mietspiegel einhellig seine Zustimmung.