Der Mietspiegel für Schramberg, Schiltach, Aichhalden und Lauterbach soll die ortsübliche Vergleichsmiete (Nettokaltmiete) in Abhängigkeit von Baualter, Größe und Wohnumfeld – also der Wohnqualität –­ widerspiegeln. (Symbolfoto) Foto: Eisenhans – stock.adobe.com

Haushalte werden per Zufall ausgewählt und sollen Fragebogen ausfüllen. 

Was ist ein fairer Preis für eine Mietwohnung? Diese Frage möchten die Gemeinden Schramberg, Schiltach, Aichhalden und Lauterbach klären. Ein neuer qualifizierter Mietspiegel soll deshalb erstellt werden.

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Schramberg/Schiltach/Aichhalden/Lauterbach - Mieter wie Vermieter sollen durch den neuen Mietspiegel wichtige Informationen gewinnen können, informieren die beteiligten Kommunen in einer gemeinsamen Pressemitteilung.

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Die vier Gemeinden hätten das Ema-Institut für empirische Marktanalyse damit beauftragt, eine Umfrage zu den Mietpreisen durchzuführen. Von Mitte Dezember 2020 bis Mitte Januar 2021 werden dafür per Zufall ausgewählte Haushalte eingeladen, einen Fragebogen auszufüllen. Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr und ihre Bürgermeisterkollegen Thomas Haas (Schiltach), Michael Lehrer (Aichhalden) und Norbert Swoboda (Lauterbach) werben dafür, bei der Erstellung des neuen Mietspiegels "tatkräftig mitzuhelfen und die nötigen Informationen, selbstverständlich auf freiwilliger Basis, zur Verfügung zu stellen". Je mehr Einwohner an der Umfrage teilnehmen, umso repräsentativer werde sie, hoffen sie auf Zuspruch.

Daten anonymisiert verwertet

Der Mietspiegel für Schramberg, Schiltach, Aichhalden und Lauterbach soll die ortsübliche Vergleichsmiete (Nettokaltmiete) in Abhängigkeit von Baualter, Größe und Wohnumfeld – also der Wohnqualität –­ widerspiegeln. Der Preisspiegel soll für Transparenz auf dem örtlichen Mietmarkt sorgen. Zudem soll er Rechtssicherheit bei der Festlegung der Mietpreise geben.

Nach Abschluss der Erhebung werden die gewonnenen Daten anonymisiert. Das heißt, dass sie nicht auf die jeweilige Person und Adresse, welche den Fragebogen ausgefüllt hat, zurückzuführen sind, bekräftigen die Verantwortlichen.

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