Sozialdezernent Tobias Haußmann begrüßte die Gäste bei der Regionalkonferenz. Foto: Landratsamt Calw/Sophie Michler

Die Regionalkonferenz „Quartier 2030 – Gemeinsam.Gestalten.“ im Hoffnungshaus Calw-Wimberg stieß auf große Resonanz.

Unter dem Leitgedanken „Den demografischen Wandel gestalten, sorgende Gemeinschaften aufbauen, lebendige Quartiere entwickeln“ kamen Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunen, Politik, Initiativen, sozialen Einrichtungen und Bürgerschaft zusammen, um gemeinsam Perspektiven für zukunftsfähige Quartiere zu entwickeln.

 

Herausforderungen gemeinsam lösen

Nach der Begrüßung durch Tobias Haußmann, Dezernent für Jugend, Soziales und Integration des Landratsamts Calw, und Stephan Thönneßen vom Hoffnungshaus Calw führte Jens Ridderbusch (Familienforschung, Statistisches Landesamt Baden-Württemberg) durch das Programm.

Paul-Stefan Roß von der Dualen Hochschule Baden-Württemberg hielt einen Vortrag über Verantwortungsgemeinschaften vor Ort. Er betonte, dass die Herausforderungen des demografischen Wandels nur gemeinsam – durch Kommunen, Zivilgesellschaft und engagierte Bürgerinnen und Bürger – bewältigt werden können. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den Unterstützungsangeboten der Landesstrategie „Quartier 2030 – Gemeinsam.Gestalten“.

Vertreter des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg, des Gemeinsamen Kommunalen Kompetenzzentrums Quartiersentwicklung, der Allianz für Beteiligung e.V., der Koordinierungsstelle Quartiersakademie Baden-Württemberg, der Fachstelle ambulant unterstützte Wohnformen (Fa-Wo) sowie der Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg e.V. informierten über Fördermöglichkeiten, Beratung und Qualifizierungsangebote.

Aufbau sorgender Gemeinschaften

In zwei Gesprächsrunden diskutierten die Teilnehmer anschließend praxisnah über den Einstieg in die Quartiersentwicklung, generationenübergreifende Treffpunkte, den Aufbau sorgender Gemeinschaften sowie innovative Wohnprojekte im Alter. Hierbei wurden auch konkrete Beispiel aus dem Landkreis, die bereits von den Förderprogrammen der Landesstrategie profitieren, vorgestellt.

Wie sich laut Pressemitteilung zeigte, ist das Interesse im Landkreis Calw an lebendigen Quartieren und tragfähigen Nachbarschaftsnetzwerken groß. Die Veranstaltung wurde aus Landesmitteln finanziert.