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Wörnersberg Gemeinde hofft auf Eigenleistung

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Aus dem ehemaligen Feuerwehrgerätehaus mit Schlachthaus in Wörnersberg soll ein funktionsfähiges Feuerwehrhaus werden. Foto: Sannert

Wörnersberg - Bei fast 229.000 Euro liegen die Kosten für den Umbau des Feuerwehrhauses in Wörnersberg. Bürgermeister und Gemeinderäte setzen jetzt auf die Mithilfe der Aktiven.

Im Mai hatte Architekt Roland Mäder eine erste Planung für den Umbau des Gebäudes, in dem auch das Schlachthaus untergebracht ist, im Gemeinderat vorgelegt. Statt eines Neubaus für rund 353.000 Euro hatte Mäder eine Kombination aus Rückbau, Anbau und Umbau vorgeschlagen. Aus dem ehemaligen Schlachtraum sollte ein Aufenthaltsraum mit Kochzeile werden. In einem Anbau an den hinteren Gebäudeteil sollten Umkleideräume für die Aktiven und die Jugendfeuerwehr mit einem direkten Zugang zur Feuerwehrgarage samt Duschen und WCs entstehen. Umkleide- und Duschmöglichkeiten für Frauen und Mädchen sollten in den vorhandenen Gebäudetrakt integriert werden. Angedacht wurde auch ein Windfang im westlichen Bereich.

Die Feuerwehr, die sich den Plan inzwischen angeschaut hat, wünscht sich nun einen Aufenthaltsraum im Dachgeschoss. Dazu müsste das Gebäude mit einem Kniestock versehen werden. Der angedachte Aufenthaltsraum sei zu klein bemessen und könnte besser als zusätzliche Abstellfläche für die beiden alten Feuerwehrspritzen, das Notstromaggregat und andere Geräte von Feuerwehr und Bauhof dienen, so die Argumente der Feuerwehr, die der Bürgermeister dem Gemeinderat vortrug. Möhrle legte auch gleich eine Kostenschätzung des Architekten vor. Demnach würde der Umbau des Feuerwehrhauses etwa 248.000 Euro kosten. Für die Aufstockung des Dachs kämen weitere 67.000 Euro hinzu. Von den Kosten in Höhe von nun 315.000 Euro könnten Zuschüsse von knapp 87.000 Euro abgezogen werden, sodass die Gemeinde noch knapp 229.000 Euro aufbringen müsste. Möhrle hofft, dass sich der Zuschuss durch den Dachaufbau um weitere 13.000 Euro erhöht.

Nach längerer Diskussion sprach sich das Gremium geschlossen für die geplante Maßnahme samt Dachgeschoss aus, allerdings nicht, ohne auf die Finanzlage der Gemeinde hinzuweisen. Denn mit dem Umbau rutschen die Rücklagen der Gemeinde unter die 500.000- Euro-Grenze, die der Gemeinderat sich als Limit gesetzt hat. Und das, wo auch noch eine Ersatzbeschaffung für das Feuerwehrauto für 2015 ansteht, die die Gemeinde weitere 10.000 Euro kostet.

Der Bürgermeister schlug vor, dem Architekten den Planungsauftrag samt Kniestock zu geben, um zeitnah das Baugesuch und die Zuschussanträge stellen zu können. Erst wenn klar sei, was der Umbau tatsächlich kostet, könne über ein neues Fahrzeug nachgedacht werden, waren sich alle einig. Notfalls müsse die Anschaffung noch einmal geschoben werden, hieß es.

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