Neuhengstett: 13 Wohnungen zu verkaufen in der Piemontstr. 6/Savoyenstr. 1 Foto: Unternehmen

Trotz der anhaltenden Krise in der Baubranche stehen bei uns, der IW Plan, dem Bauträger in Calw, die Kräne nicht still. Vier Bauvorhaben in Alt- und Neuhengstett mit insgesamt 67 Wohneinheiten entstehen im Moment.  Darunter Einfamilienhäuser, 3-Familienhäuser und Mehrfamilienhäuser. Gut die Hälfte der Immobilien wurde bereits verkauft. 9 weitere Wohnungen werden nicht zum Kauf angeboten, sondern nach Fertigstellung vermietet.

Doch was bedeutet Bau- und Immobilienkrise und wie sind die Aussichten?
Die wirtschaftliche Extremlage, die über die letzten Jahre durch Verknappung, Krieg und Pandemie entstanden ist, schlägt sich nicht nur im Konsum von Alltagsgütern nieder. Die Baustellen leiden unter einer enormen  Steigerung von Herstellungskosten. Der Neubau eines Mehrfamilienhauses verschlingt üblicherweise zwei bis vier Jahre Vorarbeit. Von der Grundstückserschließung bis zum letzten architektonischen Entwurf vergeht viel Zeit, bis dieser durch alle Gremien gewandert ist und die tatsächlich unterzeichnete Baugenehmigung vorliegt. Bis die ersten Bagger rollen müssen die ersten Wohnungen verkauft sein. Ein Blick in die Zukunft, der selbst für konservativ eingestellte Kalkulatoren mit Jahrzehnte langer Erfahrung nicht vorstellbar war. Bislang solide aufgestellte Berechnungen mit viel Puffer sind dieser extremen Preisentwicklung nicht gewachsen. So sind auch wir an einem Tiefpunkt angelangt, den es nun gilt zu überwinden.

Beim Landesverband Freier Immobilien und Wohnungsunternehmen Baden Württemberg e.V., kurz BFW—Neujahrsempfang 2024 wurde rückblickend auf die alarmierenden Zahlen von 2022 geschaut: Rückläufige  Baugenehmigungen und sinkende private Nachfrage aufgrund hoher Inflation und steigender Zinsen. Bewegende politische Maßnahmen blieben damals aus. Auch ein Jahr später zeigt das ifo-Institut ein historisch schlechtes Geschäftsklima im Wohnungsbau. Unzufriedenheit breitet sich aus, während politische Maßnahmen auch in 2023 fehlten. Angekündigte Gesetzesreformen stecken fest, und notwendige Förderprogramme sind nicht  ausreichend vorhanden. Es entsteht eine hohe wirtschaftliche Belastung, die Arbeitsplätze gefährdet. 

Die Nachfrage nach Wohnraum bleibt hoch und ohne Neubau drohen gesellschaftliche Konflikte. Der BFW fordert vom Land und Bund Unterstützung. Er sieht steuerliche Anreize für Investoren und Selbstnutzer ebenso wie Maßnahmen zur Überwindung der Eigenkapitalhürde für junge Familien als unumgänglich an. 

Grafik: EPX hedonic Index (Quelle: Europace)

Quelle:Grafik: EPX hedonic Index (Quelle: Europace)

Wenn man einen Blick auf Statistiken wirft zeichnet sich ein stetiger Anstieg der Immobilienpreise ab. Doch ist die Preiskorrektur nun zu Ende? Die Hoffnung ist groß, dass sich Zinsen auf einem Niveau von 3% einpendeln werden. Jedoch sieht es aktuell danach aus, dass Baukosten weiter steigen werden und sich die Einsparung auf Finanzierungsseite dadurch nicht vom heutigen Preisniveau für eine Neubauwohnung unterscheiden wird.

Schlussfolgernd daraus entsteht für diejenigen, die auf eine Preissenkung warten die Gefahr, das bestehende Wohnangebot zu verpassen. Denn was heute nicht geplant wird, wird morgen nicht gebaut und sorgt für ein  großes Loch auf dem Immobilienmarkt. Wir empfehlen: Wer eine passende Immobilie gefunden hat, der sollte sich diese sichern, solange es noch möglich ist. Wir blicken in eine Zukunft, die deutlich weniger Angebot auf dem  Wohnmarkt bereit hält und dadurch werden sich die Mieten zwangsläufig enorm steigern. Das Positive daran ist, dass die Immobilie an der aktuellen Situation gewinnt und wertstabil mit Tendenz nach oben als Sieger aus dem Rennen geht.

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IW Plan Althengstett GmbH

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