Die Schweizer Electronic AG meldet für das erste Quartal eine starke Umsatzsteigerung und eine Verbesserung des Betriebsergebnisses.
Die Schweizer-Gruppe ist mit deutlichem Umsatzwachstum in das Geschäftsjahr 2026 gestartet: Der Umsatz belief sich im ersten Quartal 2026 auf 47,3 Millionen Euro und lag damit 20,2 Prozent über dem ersten Quartal 2025 mit 39,4 Millionen Euro. Diese Zahlen teilte der Leiterplattenhersteller am Mittwoch mit.
„Die verstärkten Aktivitäten in der Kundengruppe Aviation & Defence (Luftfahrt und Verteidigung) führten im ersten Quartal 2026 zu einem ersten sichtbaren Umsatzbeitrag. er Umsatz in diesem strategisch wichtigen Geschäftsfeld stieg auf 0,8 Millionen Euro nach 0,1 Millionen Euro im Vorjahresquartal“, berichtete Schweizer weiter. Bei den Automobil- und Industriekunden seien die Umsätze um rund 18 Prozent und damit deutlich stärker als der Gesamtmarkt gestiegen.
Das Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) verbesserte sich auf minus 0,4 Millionen Euro (erstes Quartal 2025: minus 1,5 Millionen Euro). Die Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und Kostenreduzierung hätten Wirkung gezeigt. Das Eigenkapital betrug zum Quartalsende 24,3 Millionen Euro (31. Dezember 2025: 26,7 Millionen Euro).
Prognose für 2026
Das Management halte zudem unverändert an den im Geschäftsbericht 2025 am 27. April 2026 veröffentlichten Erwartungen für die Ergebniskennzahlen des Geschäftsjahres 2026 fest.
Dort wird, wie ein Blick in den Bericht zeigt, ein Umsatz von 165 bis 185 Millionen Euro (2025: 173,1 Millionen Euro) und ein EBITDA zwischen 3,3 und 6 Millionen Euro prognostiziert (2025: 0,7 Millionen Euro).
Das Marktumfeld bleibe jedoch weiterhin anspruchsvoll: „Insbesondere der anhaltende Trend steigender Materialpreise sowie die sich vor dem Hintergrund fortbestehender geopolitischer Unsicherheiten verschärfende Situation auf den Beschaffungsmärkten belasten die Planungssicherheit“, heißt es in der Mitteilung weiter.
Geplanter Ausbau
Ein weiterer zentraler Schwerpunkt liege daher weiterhin auf der „Sicherstellung der Materialverfügbarkeit sowie auf der Weitergabe von Kostensteigerungen an Kunden“. Diese Maßnahmen seien wesentliche Voraussetzungen, um die angestrebten Ergebniskennzahlen für das Geschäftsjahr 2026 zu erreichen.
„Die Erfolge im Bereich Aviation & Defence Bereich sollten im Jahresverlauf ausgebaut werden“, kündigte Schweizer abschließend noch an