Zuversichtlich ist man bei hGears. Foto: Fritsche

Strukturanpassungen und Sparmaßnahmen verbessern den bereinigten Gewinn und auch beim E-Bike-Geschäft gibt es erste Anzeichen einer Stabilisierung.

Die hGears AG hat die Ergebnisse für die ersten neun Monate des Jahres 2025 veröffentlicht: Danach lag der Konzernumsatz mit 69,8 Millionen Euro um 3,8 Prozent niedriger als im Vorjahr. Das um nicht-wiederkehrende oder außergewöhnliche Posten bereinigte EBITDA (Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum dank Struktur- und Sparmaßnahmen um 0,5 Millionen Euro auf 0,9 Millionen Euro.

 

Die gute Entwicklung von E-Tools und E-Mobility habe in den ersten neun Monaten 2025 die erwartete Schwäche im Bereich E-Bike weitgehend, aber nicht vollständig ausgeglichen. Mit einer Eigenkapitalquote von 45,1 Prozent, liquiden Mitteln von 8,7 Millionen Euro und einer Nettoverschuldung von 17,2 Millionen Euro bleibe die Bilanz solide.

EBITDA gesteigert

Die hGears AG sei mit einem volatilen Marktumfeld konfrontiert gewesen, das durch geopolitische und handelspolitische Spannungen sowie durch die angedrohten und verhängten Zölle der US-Regierung geprägt war und sich negativ auf die Konsumentenstimmung auswirkte. „Trotz des negativen Einflusses des weiteren deutlichen Rückgangs des E-Bike-Geschäfts auf den Produktmix ist es uns dank umfassender Strukturanpassungen und konsequenter Sparmaßnahmen gelungen, in den ersten neun Monaten 2025 das EBITDA gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu steigern“, betonte Sven Arend, Chief Executive Officer von hGears. Dies zeige die Wirksamkeit der ergriffenen Maßnahmen. „Wir gehen davon aus, dass die Talsohle erreicht ist, während sich im E-Bike-Geschäft erste, wenn auch noch sehr verhaltene, Anzeichen einer möglichen Stabilisierung abzeichnen“, ergänzte Arend.

Guter Ausblick

Gleichzeitig bestätigte hGears den am 23. Oktober „angehobenen Ausblick für das Geschäftsjahr 2025“. Damals hatte der Vorstand der hGears AG mitgeteilt, dass er für das Gesamtjahr 2025 einen Konzernumsatz von 87 bis 90 Millionen Euro erwartet (davor: 80 bis 90 Millionen Euro), außerdem ein bereinigtes EBITDA dank der umgesetzten operativen Maßnahmen von minus ein bis plus ein Millionen Euro (davor: minus vier bis minus ein Millionen Euro).