Der Oberndorfer Waffenhersteller verzeichnet nachhaltig hohe Bestellungen behördlicher Kunden in Europa und sichert sich prestigeträchtige Aufträge im US-Polizeimarkt.
Heckler & Koch ist im ersten Halbjahr des Jahres 2024 weitergewachsen.
Auftragseingang wächst im Vorjahresvergleich um fast 40 Prozent
Der Handwaffenhersteller aus Oberndorf am Neckar konnte für die folgenden Hauptkennzahlen Werte über Plan erzielen: Der Umsatz wurde in den ersten sechs Monaten auf 171,4 Millionen Euro (Vorjahr: 149,9 Mio. Euro) gesteigert. Das operative Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen EBITDA belief sich auf 29,5 Millionen Euro (Vorjahr: 31,7 Mio. Euro), das Betriebsergebnis EBIT betrug 23,2 Millionen Euro (Vorjahr: 26,0 Mio. Euro). Der Auftragseingang belief sich auf 197,8 Millionen Euro nach 142,6 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.
Auch das Serviceangebot wird nachgefragt
Das Wachstum des Unternehmens mit seinen rund 1100 Mitarbeitern ist sowohl auf die Schwerpunktsetzung im behördlichen Markt und die anhaltend hohe Nachfrage von Sicherheitskräften aus der Europäischen Union und NATO zurückzuführen als auch begründet durch die erfolgreiche Markteinführung von innovativen Produkten wie auch das sehr gut nachgefragte Serviceangebot.
Dazu erklärt der Vorstandsvorsitzende der H&K AG, Jens Bodo Koch: „Die Entwicklung unseres Unternehmens ist immer auch ein Spiegelbild der sicherheits- und verteidigungspolitischen Lage. Heckler & Koch steht bereit, als unverzichtbareres Schlüsselunternehmen im Bereich Handfeuerwaffen, seinen Anteil für Frieden und Sicherheit beizutragen. Freiheit und Frieden sind nicht selbstverständlich. Die Erarbeitung der Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsindustriestrategie durch das Bundesverteidigungsministerium und die beteiligten Häuser ist ein wichtiger Schritt.“