Der Bundesverkehrsminister und die Landesumweltministerin haben den Hauptsitz von „EKPO“ besucht.
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder und Baden-Württembergs Umwelt- und Energieministerin Thekla Walker haben den Hauptsitz der Ekpo Fuel Cell Technologies GmbH in Dettingen/Erms besucht. Die Firma ElringKlinger ist auch in Ergenzingen vertreten.
Im Mittelpunkt des Besuchs standen die Brennstoffzellenstacks und -komponenten des Unternehmens, insbesondere das leistungsstarke NM20-Stackmodul für Anwendungen mit hohen Leistungsanforderungen. Die Entwicklung und Kommerzialisierung des NM20 wird im Rahmen des IPCEI-Wasserstoffprogramms „Hy2Tech“ bis 2027 mit bis zu 177 Millionen Euro gefördert.
Klimaneutraler Schwerlastverkehr
„Wasserstoff ist ein strategischer Baustein für klimaneutralen und wettbewerbsfähigen Schwerlastverkehr. EKPO zeigt, wie ‚Made in Germany‘ Innovationskraft in die Mobilität von morgen einbringt“, betonte Bundesverkehrsminister Schnieder. Ministerin Walker ergänzte: „Wasserstofftechnologien sind entscheidend für die Klimaziele im Verkehrssektor. Das Projekt ‚NextGen HD Stack‘ leistet einen wichtigen Beitrag zu Klimaschutz, Energiewende und Wettbewerbsfähigkeit Baden-Württembergs.“
Ekpo-CCO Stefan Dwenger hob hervor, dass Wasserstoff sowohl für den Mobilitäts- als auch für den Industriesektor eine zentrale Rolle spielt. „Mit dem NM20-Stack treiben wir CO2-neutrale Mobilität voran – auf Straße, Schiene, Wasser und in stationären Anwendungen.“
Auf 6.500 Quadratmetern Produktionsfläche fertigt EKPO hochautomatisiert Brennstoffzellenstacks und Bipolarplatten.
Das Produktportfolio umfasst die modularen Plattformen NM5-evo, NM12-single, NM12-twin und NM20 mit Leistungen von 16 bis 400 kW. Der NM20 überzeugt mit hoher Effizienz, langen Lebensdauern, Recyclingfähigkeit und niedrigen Wasserstoffverbräuchen und eignet sich für Nutzfahrzeuge, Busse, maritime Anwendungen und stationäre Aggregate.
Ekpo versteht sich als Full-Service-Supplier entlang der gesamten Wasserstoffwertschöpfungskette. Mit der Entwicklung metallischer Bipolarplatten unterstützt das Unternehmen nicht nur die Mobilitätsbranche, sondern auch stationäre Anwendungen und die vorgelagerte Wasserstoffproduktion, etwa in PEM-Elektrolyseuren zur Erzeugung von grünem Wasserstoff.
Technologische Innovationskraft
Die IPCEI-Programme fördern strategische Projekte auf europäischer Ebene, um eine eigene Wasserstoff-Wertschöpfungskette in zentralen Zukunftsbranchen aufzubauen. Ekpo demonstriert, wie technologische Innovationskraft und gezielte Förderung zusammenwirken, um die Mobilität der Zukunft nachhaltig und CO2-neutral zu gestalten.