Musikverein Haltingen und der Eisenbahner Musikverein sorgten für Unterhaltung des gut besuchten Winzerfests. Die Gäste genossen das gesellige Miteinander. Foto: Anita Indri-Werner

Rund um das Gelände der Haltinger Winzer lockt die 96. Ausgabe des Haltinger Winzerfests. Ausrichter ist der Gesangverein Haltingen, der zahlreiche Helfer aufgeboten hat.

Das Haltinger Winzerfest ist das älteste seiner Art im Markgräflerland. Zum 96. Mal hat der Gesangverein Haltingen am Sonntag auf das Gelände der Haltinger Winzer eingeladen. 40 Aktive und 42 freiwillige Helfer waren an diesem Tag im Einsatz. Schon früh am Morgen wurden die Tische und Bänke aufgestellt, die Theken bestückt und zuletzt die Kasse besetzt. Der Gesangverein, der zwischenzeitlich mit 28 Sängerinnen und 23 Sängern ein gemischter Chor ist, hatte alles im Griff.

 

Zum Frühschoppen, bei dem die meisten Tische schon besetzt waren, spielte der Musikverein Haltingen unter der Leitung von Dirigent Ergö Donath auf. Am Nachmittag unterhielt der Eisenbahner Musikverein unter der Leitung von Dirigent Michael Glünkin die Besucher. Zu hören gab es zünftige Märsche, beschwingte Polkas und bekannte Schlager. Aber auch die Sänger des Gesangverein ließen es sich nicht nehmen, am Nachmittag einige Lieder vorzutragen. Den Besuchern gefiel das abwechslungsreiche Rahmenprogramm.

Einander treffen, miteinander reden, dazu Musik, Neuer  und alter Wein, herzhaftes vom Grill oder Schmalz- und Speckbrote, die vielen Gäste wurden auf das Beste verwöhnt. Und, auch die reichhaltige Kuchentheke lockte viele Besucher an. Denn, die fleißigen Kuchenbäckerinnen mit ihren Kuchen, die allesamt gespendet wurden, sind weithin bekannt. Ob stehend, an Tischen sitzend oder an die Sektbar gelehnt, die Gäste fühlten sich sichtlich wohl und genossen das gesellige Miteinander.   „Wir sind froh, dass wir das Winzerfest bei den Haltinger Winzern trotz des laufenden Herbstes ausrichten durften“, sagte der Sprecher des Gesangverein, Andreas Musolt. Wie es sich gehört, war seine Frau und seine Tochter ebenfalls im Einsatz. Aber auch alle anderen Helfer hatten alle Hände voll zu tun. So beispielsweise Gustav Walliser, der traditionell mit seinen Rebenspritze, gefüllt mit Neuem Wein, von Tisch zu Tisch ging, damit auch kein Gast auf dem Trockenen sitzen musste.

Zum Nachmittag hin strömten immer mehr Gäste auf den Festplatz, auf dem bis um 20 Uhr das Winzerfest gefeiert wurde.