Wenn es derzeit auch nicht reicht für echte Schneemänner, in der Josefstraße kann ein kleines Winterwunderland besichtigt werden. Foto: Martin Gruhler

Ein faszinierendes Weihnachtsszenario offenbart sich auch dieses Jahr wieder in der Bad Dürrheimer Josefstraße.

Dort wo die alte Eisenbahntrasse diese kreuzt, leuchten mehrere Weihnachts- und Schneemänner freundlich dem Betrachter entgegen, umrahmt von langen Lichtergirlanden.

 

Eine kleine Dampflokomotive mit ihren Waggons zuckelt obendrein durch eine kleine Gebirgslandschaft im Vorgarten. Viele Kinder pilgern in den Abendstunden an den Zaubergarten und kommen mit glänzenden Augen aus dem Staunen kaum heraus, aber auch Erwachsene zeigen sich ob des Szenarios vielfach in der Seele berührt.

Die Kulisse steht im Garten der Familie Sonderegger. Seit vier Jahren wird diese besondere Winterschau präsentiert. Die Idee dafür kam Andreas Sonderegger während der Coronazeit, als den Bad Dürrheimer Kindern verboten worden war, den nahegelegenen Spielplatz zu nutzen.

„Mit dem Weihnachtsgarten wollte ich den Kindern einfach eine kleine Freude während dieser schwierigen Zeit bereiten“, erläutert Sonderegger seine Absicht. Die aufgeblasenen Plastikkameraden hat er aus dem Internetuniversum in die Wellnessstadt herholen können.

Sonderegger, der aus der Schweizer Bodenseestadt Arbon nach Bad Dürrheim gefunden hat, zeigt sich auch im Sport den Kindern und Jugendlichen verpflichtet: Er ist als Trainer der C-Jugend der Spielgemeinschaft Ostbaar tätig, auch auf dem Fußballplatz in manchmal ziemlich eisigkalten Winterabenden.

Wie der Weihnachtsmann geht Sonderegger beruflich weite Wege gleichfalls in weiß-roten Farben, indes nicht nur zur Weihnachtszeit. Der Lichterakkrobat arbeitet für die Luftfahrtgesellschaft Swiss in Zürich-Kloten in der Technik im Ressort Datenmanagement.