Hegau-Vulkane oder ein Alpenpanorama – auch wer zu dieser Jahreszeit wandert, wird belohnt. Wir stellen fünf Wanderwege für einen Winterausflug vor.
Februar ist Narrenzeit! Zunftsitzungen geben sich den Staffelstab in die Hand, eine Fasnet-Party jagt die nächste. Doch auch im kürzesten Monat des Jahres bekommt das Häs einmal für ein paar Stunden Pause – und allerspätestens an Aschermittwoch ist ohnehin alles vorbei.
Wer bei all dem närrischen Programm gesund und fit bleiben möchte, für den bietet sich gerade dieser Tage ein bisschen Bewegung und Frischluft zwischendurch an. Und auch wenn die Temperaturen rund um Blumberg derzeit um den Gefrierpunkt liegen, kann sich selbst im Winter ein kleiner Ausflug in die Natur lohnen.
Die Region hat auch in der kalten Jahreszeit einige entspannte Wanderwege zu bieten, für die man weder durchtrainiert sein noch gleich einen ganzen Tag einplanen muss. Wir haben fünf Wandermöglichkeiten zusammengestellt.
Billibuck-Weg
Ganzjährig begehbar ist nach Angaben der Stadt Blumberg zum Beispiel der Billibuckweg. Los geht die Tour an der Mehrzweckhalle in Riedböhringen. Aus dem Ort heraus geht es unter anderem am Kardinal-Bea-Museum vorbei. Außerhalb von Riedböhringen führt die Beschilderung schließlich auf den Billibuckrundweg, unter anderem mit dem Schützenhaus als Wegpunkt. 100 Minuten soll die Wanderung auf dem knapp 5,4 Kilometer langen Rundweg nach Angaben der Stadt dauern.
Zum Blauen Stein
Mit etwas mehr als zwei Stunden sollen Wanderer auf dem Rundweg zum Blauen Stein und zurück unterwegs sein. Auch diese 7,3 Kilometer lange Strecke mit dem Ausgangspunkt in der Riedöschinger Dorfmitte ist laut Stadtverwaltung und Landratsamt im Winter begehbar. Wer der Beschilderung des Wegs folgt, wird den Basaltkegel aus der Zeit des Hegau-Vulkanismus finden. Heute ist der Blaue Stein ein Naturdenkmal.
Zum Buchener Stumpen
Auch wenn der Buchener Stumpen seine Blüte im Februar noch nicht zeigt, gibt der Wanderweg an der historischen Eiche ganzjährig etwas für Naturfreunde her. Die ebenfalls knapp zwei Stunden dauernde Wanderung bietet auch an kalten und für die Pflanzenwelt kahlen Tagen einen Ausblick bis auf die Schweizer Alpen, heißt es auf der Internetseite der Stadt Blumberg. Start- und Endpunkt ist der Wanderparkplatz Buchener Stumpen zwischen Nordhalden und Epfenhofen.
Grenzweg
Mit einem Alpenpanorama – zumindest bei klaren Sichtverhältnissen – bewerben Stadtverwaltung und Landkreis auch den Grenzweg. Gut begehbar soll sich von dort aus ein toller Blick über den Hegau bis zu den Alpen ergeben. Los geht die Route in der Ortsmitte von Nordhalden, mit etwa 90 Minuten kann die Wanderung auch spontan in den Terminplan passen.
Pfaffenhölzleweg
Eine Alternative zum Grenzweg bietet der Pfaffenhölzleweg, den die Stadt als zusätzlichen Winterwanderweg bewirbt. Die Wanderung dauert ebenfalls etwa 90 Minuten und ist knapp 5,2 Kilometer lang. Dabei reicht der Blick für Wanderer von dort aus in den Süden bis zu den Alpen. Mit nur 90 Höhenmetern, die man auf der Strecke überwinden muss, hält sich die Anstrengung zudem stark in Grenzen. Wie beim Rundweg Blauer Stein beginnt der Pfaffenhölzleweg auch am St. Martinsbrunnen in Riedöschingen. Die Beschilderung führt zunächst Richtung Westen und Norden und schließlich wieder zurück in den Ort.
Weitere Informationen zu allen Wanderwegen, wie genaue Kartenansichten und zurückzulegende Höhenmeter, listet die Stadt auf ihrer Internetseite unter https://www.stadt-blumberg.de/freizeit-tourismus/wandern/rundwanderwege auf.