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Wintersport Wieder im Angriffsmodus

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Wenn die Curling-Steine am falschen Ort landen: Sebastian Schweizer und Co. verpassten in Tschechien die Tickets für Pyeongchang. Foto: Gray Foto: Schwarzwälder-Bote

Der Schock saß tief! "Wir waren frustriert, das war eine extrem bittere Pille." Doch wenige Tage nach dem geplatzten Olympia-Traum schaltet Sebastian Schweizer (CC Schwenningen) schon wieder in den Angriffsmodus. Neues Ziel: Las Vegas.

"Vegas, Baby" statt Pyeongchang. Weltmeisterschaft (31. März bis 8. April) in der amerikanischen Glitzermetropole statt Winterspiele in Südkorea. Sebastian Schweizer setzt sich neue Ziele. Im Zockerparadies wollen sich der Schwenninger und seine Nationalmannschaftskollegen also im Frühjahr für die enttäuschende Olympia-Qualifikation rehabilitieren.

Bei dieser hatten Schweizer und Co. in Pilsen eigentlich eine gute Ausgangslage. Zwei Siege in den ersten drei Spielen, es lief für das Team Baumann alles nach Plan. Doch es folgte das Italien-Spiel. "Wir haben da schon klar geführt, doch dann ist Italien gegen uns – wieder einmal – über sich hinausgewachsen", ärgert sich Sebastian Schweizer auch noch Tage später über die 4:6-Niederlage. "Im Extraend haben wir einen Stein nicht perfekt gespielt. Das war entscheidend."

Danach fanden die deutschen Curler nicht mehr wirklich zu ihrem Spiel. Weitere Niederlagen gegen Dänemark, Russland und Finnland waren die Folge. "Das Spiel gegen Italien war der Knackpunkt", denkt der Schwenninger.

Klar, dass der Frust erst einmal groß war. Aber gerade in Niederlagen zeigt es sich, wie stark der Zusammenhalt in einem Team ist. "Wir sind am Samstagabend noch in Pilsen ausgegangen. Wir stehen zusammen, auch nach der größten sportlichen Enttäuschung unseres Lebens."

Viel Zeit, sich über die verpasste Olympia-Qualifikation Gedanken zu machen, bleibt nicht. Schon am Wochenende steht die DM in Oberstdorf auf dem Plan. Anfang Januar geht es dann mit der Champions-Tour in Schottland weiter. "Und danach wollen wir bei der Weltmeisterschaft in Las Vegas beweisen, dass auch wir eine perfekte Curling-Woche spielen können", blickt der 37-jährige Schwenninger voraus.

Und was ist mit den Olympischen Spielen 2022 in Peking? "Ich kann mir schon vorstellen, bis dahin weiterzumachen. Allerdings kommt es dann auch darauf an, wie der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) das Curling weiter fördert. Und natürlich muss ich weiter Curling mit dem Beruf und der Familie in Einklang bringen", wird sich Sebastian Schweizer nach der Weltmeisterschaft in Las Vegas entscheiden, ob er weiter auf Spitzeniveau die Steine über das Eis befördern wird.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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