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Wintersport Weltcup am Feldberg: Crosser nutzen "Heimvorteil"

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Jana Fischer (gelbes Trikot) ärgert sich über das Aus im Viertelfinale. Foto: Michael Kienzler

Paul Berg reißt die Arme in die Höhe, ein lauter Jubelschrei folgt. Gerade hat der Konstanzer beim "Heim-Weltcup" am Feldberg die Ziellinie auf 1280 Meter Höhe überquert. Und dies als Zweiter. Nur "Rasta-Mann" Cameron Bolton (Australien) liegt vor dem 27-Jährigen. Dahinter folgt nach einem vom Wind beeinflussten Rennen mit Konstantin Schad (Fischbachau) ein weiterer Vertreter von Snowboard Germany.

Nicht so gut läuft es bei den Frauen auf der 850 Meter langen Seebuck-Piste. Jana Fischer (SC Löffingen) muss am Start zwar nur der späteren Siegerin Lindsey Jacobellis (USA) den Vortritt lassen, doch dann wird die Bräunlingerin noch von Chloe Trespeuch (Frankreich) und Kristina Paul (Russland) überholt. "Mich ärgert es schon, dass ich nur Vierte in meinem Viertelfinallauf geworden bin", gibt die 19-Jährige nach ihrem 16. Rang zu. Doch wenige Minuten später lacht die WM-Teilnehmerin schon wieder. "Ich bin dennoch glücklich, habe am Feldberg ja das erste Mal die Quali überstanden. Es herrscht eine tolle Stimmung hier. Meine Familie und viele Bekannte sind da. Es war aufgrund des Windes nicht einfach. Das Wetter am Feldberg ist eben sehr wechselhaft", verweist Fischer auf die schwierigen Bedingungen am Samstag. Windböen und Nebel machen die Rennen teilweise zu einer Lotterie – und zu einer Materialschlacht. Doch dies interessiert die besten Snowboardcrosserinnen der Welt wenig. Mit Lindsey Jacobellis, mehrfache Weltmeisterin und X-Games-Siegerin, Michaela Moioli, der Olympiasiegerin von 2018 aus Italien und Eva Samkova, der Olympiasiegerin von 2014 aus Tschechien, hätte das Podest kaum prominenter besetzt sein können.

Während Fischer als einzige Deutsche die Qualifikation überstanden hatte, schaffte dies bei den Männern gleich ein Quartett. "Zwei Deutsche beim Heim-Weltcup auf dem Podium, das war das Ziel", freut sich Konstantin Schad über den dritten Rang. "Und dies trotz großen Fehlern." Auch Paul Berg erwischt kein perfektes Rennen. "Ich habe immer den Start verpasst und musste dann improvisieren. Aber Gott sei Dank sind die Bretter gut gelaufen. Das war am Ende entscheidend", lobt der Konstanzer die deutschen Techniker. "Viel besser geht es aus unserer Sicht nicht", denkt Manfred Kuner, der designierte Präsident des Schwarzwälder Skiverbands, auch an den achten Rang von Leon Beckhaus (Miesbach). Zudem verteidigt Martin Nörl (Adlkofen), der unglücklich in seinem Achtelfinale stürzt, als 26. seine Weltcup-Führung.

Klar, dass die deutschen Snowboardcrosser danach auch heiß auf den für Sonntag angesetzten Mixed-Wettbewerb sind. Aufgrund von starkem Wind und orkanartigen Böen mit Geschwindigkeiten von 90 Stundenkilometern wird dieser aber abgesagt. Am kommenden Wochenende bewältigen nun die Skicrosser am Feldberg die Steilkurven, Sprünge und Wellen.

 

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