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Wintersport Von Woche zu Woche geht es an die Leistungsgrenze

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Auf Andreas Katz (hier beim Weltcup im finnischen Ruka) warten wieder knackige Anstiege. Foto: Arvidson/Bildbyran Foto: Schwarzwälder-Bote

Am Ende des vergangenen Wochenendes war Andreas Katz erstmal "ziemlich fertig". So lautete das Fazit des Skilangläufers vom SV Baiersbronn nach seinem Weltcuprennen zuletzt im norwegischen Lillehammer. Aber das ist bereits Geschichte. Schon am gestrigen Donnerstag machte sich Katz auf den Weg zum nächsten Rennen, am Sonntag geht er in Davos in der Schweiz – also rund 2000 Kilometer weiter südlich – ­an den Start.

Da wird er versuchen, weiter in Weltcuppunkte zu laufen. Einen hat er sich nämlich schon in Lillehammer "erarbeitet", man muss es tatsächlich so sagen. Denn so richtig gut fing das vergangene Wochenende für Katz nicht an. Mit Sprint ging es wieder los, und erwartungsgemäß kam er in dieser Disziplin, die ihm nicht liegt, nicht unter die ersten 30. "Im Prolog war Schluss, damit hatte ich gerechnet. Aber die Erfahrung war wichtig mit Blick auf die Tour de Ski. Da möchte ich natürlich nicht so viele Sekunden lassen", sagt er.

Schnell im Angriffsmodus

Also volle Konzentration auf den 30 Kilometer-Duathlon. Unter denkbar schlechten Voraussetzungen. Seine Schulterverletzung hatte ihn auch punktetechnisch in der Startreihe nach hinten geworfen, genauer in die letzte. "Unter 80 Läufern verteilt auf nur drei Spuren in der Loipe kann man sich ausmalen, wie groß die Chancen sind, sich nach vorne zu kämpfen. Es will dich ja auch keiner vorbeilassen", sagt Katz – und stellte in den Angriffsmodus.

Aber es sollte ein schwerer Kampf werden, der Rückstand wurde schnell groß, kurz hatte er mal Platz 24 inne, wählte dann die Skating-Ski und lief immer in der Gruppe zwischen 24 und 32 mit. In der vorletzten Runde "hatte ich dann wieder ein bisschen Probleme, aber am Ende nochmal einen rausgehauen". Katz lief von Platz 32 noch auf Platz 30, was ihm einen Weltcuppunkt einbrachte.

"Ganz zufrieden mit der Leistung", bilanzierte Katz, aber die körperlichen Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten. "Ich hatte nichts groß gegessen und etwas Durchfall, war ziemlich fertig". Teamkollegen hätten dann einen Arzt geholt und Katz’ Energiehaushalt wieder auf Trab gebracht. Schon ging es wieder zurück nach Ruhpolding.

Und da machte sich Katz bereit für das nächste Weltcuprennen. Nach einem Training ist er nun auf dem Weg nach Davos. "Man sagt, wenn man bei dieser ziemlich speziellen Strecke auf 1650 Metern ankommt, fällt man nach zwei Tagen in ein Loch, vom dritten bis fünften Tag laufe es schlecht", sagt Katz.

Das dürfte zeitlich gut hinhauen. Denn groß akklimatisieren braucht Katz sich durch den Aufenthalt nicht mehr. Nun geht es eher um die Feinabstimmung, auch beim Schnee verhält es sich so. Der in Davos habe gegenüber dem feinen in Skandinavien eine andere Struktur. Deswegen werden seine rund 30 Ski noch einen Tag getestet, am Schluss bleiben fünf bis sechs übrig, die Vorauswahl fällt er zusammen mit Technikern.

Schulter geht es besser

Dazu kommt, dass Katz den Sprint am Samstag auslässt und sich voll auf die 15 Kilometer im Einzelskating konzentriert. Seine Ansage: "Da versuche ich dann auf jeden Fall wieder in die Punkte zu laufen und meine Form weiter zu festigen." Danach geht es weiter nach Toblach mit weiteren zwei Wettkämpfen. Gönnt sich Katz denn gar keine Ruhe zwischendurch, und was macht überhaupt seine Schulterverletzung? "Tendenziell wird es immer besser. Auch wenn ich ab und zu schlecht geschlafen habe", gesteht er – fügt aber hinzu: "Es sind immer zwei Physiotherapeuten dabei, für einige Stunden am Tag. Ich erhalte viel Pflege". Davos kann kommen.

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