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Wintersport Von den Schanzen ins Home-Office zum Pauken

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Skispringen ist vor dem Pauken: Für Luca Roth endet eine ereignisreiche Saison – neben Weltcup-Punkten ergatterte der Meßstetter Bronze bei der WM. Foto: Eibner

Die Skisprung-Saison ist für Luca Roth beendet. Durch das Coronavirus sind die letzten Wettkämpfe des Skisprung-Kalenders ausgefallen. Damit schließt der Skispringer aus Meßstetten sein Saisonkapitel mit Platz vier beim Mixed der Junioren WM im deutschen Oberwiesenthal.

"Insgesamt bin ich sehr zufrieden", resümiert der 19-Jährige, der für Deutschland beim Continentalcup an den Start ging. "Ich bin direkt gut in die Saison gekommen. Mein Ziel war, stets unter die Top 30 zu kommen und damit jeweils zwei Sprünge zu haben". Nicht nur das gelang dem angehenden Bundespolizisten: im Verlauf der Saison arbeitete sich Roth zunehmend nach vorne, stand Mitte Dezember in Ruka und Vikersund gleich zweimal in Folge in den Top-Ten.

Doch das eigentliche Saisonhoch sollte erst noch folgen: Da Deutschland Ausrichter der ersten beiden Springen der Vierschanzentournee in Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen war, durfte der Deutsche Skisprung Verband (DSV) bis zu sechs Athleten in die Qualifikation schicken. Damit war Roths Chance gekommen, sich mit den besten Skispringern der Welt zu messen. Und wie: Mit Platz 27 in Oberstdorf und dem 38. Rang auf der Olympiaschanzen in Garmisch schaffte der Meßstetter jeweils die Qualifikation fürs Hauptspringen und sammelte sogar die ersten Weltcup-Punkte.

"Ich wollte unbedingt die Quali schaffen, um dann in den vollen Stadien springen zu dürfen. Das waren unglaubliche Momente", erinnert sich Roth. In Oberstdorf gelangen dem Youngster zwei Top-Sprünge, er landete schließlich bei 124 und 119,5 Metern. Neben den vielen Zuschauern war er auch vom medialen Trubel fasziniert: "In Oberstdorf habe ich mich als erster Deutscher für den zweiten Durchgang qualifiziert. Wie das dann in den Medien rumging, war schon besonders".

Dass der Skispringer-Tross weiter nach Österreich zum zweiten Teil der Vierschanzentournee zog und Roth zurück zum Lehrgang nach Oberstdorf fuhr, machte ihm nichts aus: "Ich war nicht traurig. Vielmehr war ich dankbar für die tollen Erfahrungen bei der Tournee".

Von diesen sollten weitere folgen: Bei der Junioren-WM in Oberwiesenthal gewann Roth Bronze mit dem Team. "Ein weiteres Highlight meiner Saison", so Roth, der nicht gänzlich zufrieden mit der WM war. Im Einzel verhinderten schlechte Bedingungen eine weitere Medaille. Mit 88,5 Metern im ersten Durchgang war für Roth am ende nur noch Platz 16 drin "Da hatte ich mir deutlich mehr vorgenommen. Aber auch das gehört dazu", hadert Roth. Zudem blieb ihm ein krönender Abschluss der WM verwehrt, denn im Mixed kam der Meßstetter mit seinen Teamkollegen nur auf den undankbaren vierten Platz. "Das war schade zum Schluss", sagt Roth.

Dass die letzen Wettkämpfe nicht mehr stattfanden, hat für den Meßstetter einen Nebeneffekt: So konnte der 1,90-Mann in seiner schwäbischen Heimat etwas abschalten, ehe es ans Lernen geht. Urlaub wäre auch ohne Coronavirus nicht drin gewesen, denn Roth lässt sich bei der Bundespolizei im bayerischen Bad Endorf für den mittleren Dienst ausbilden. Dort befindet er sich im zweiten Lehrjahr. "Wir sind jetzt auch im Home-Office und lernen über Videokonferenzen", verrät Luca 0Roth.

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