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Wintersport Trotz Windpechs: Form stimmt

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War nicht verwöhnt von den Wettkampfverhältnissen, der Trainer ist dennoch zufrieden: Finn Braun beim Sprung. Foto: mob

Zum Auftakt des Sommer-Grand-Prix in Hinterzarten war die K 70-Schanze Austragungsort für den Fis Youth Cup, bei dem sich die besten Nachwuchsspringer aus 14 Nationen messen konnten. Insgesamt waren 70 Jungen und Mädchen am Start.

Zunächst waren die Jahrgänge 2002 und jünger im Wettkampf gefragt, doch die Bedingungen waren durch die starken Windböen alles andere als optimal. Finn Braun aus Baiersbronn, der seit dieser Saison bei den Spezialspringern im D/C-Kader des DSV unter Trainer Christoph Klumpp trainiert, war der einzige Starter aus Baden-Württemberg im Feld der sechsköpfigen deutschen männlichen Jungendmannschaft.

"Nach einer Qualifikation in Rastbüchl hatten sich die sechs Jungen für den Wettkampf hier qualifiziert, den es bereits seit elf Jahren gibt, und die jungen Springer und Springerinnen haben hier die Möglichkeit, sich international zu vergleichen", sagte Kader-Trainer Christoph Klumpp. Bedauerlich seien nur die teils unfairen Windbedingungen gewesen, die auch den Baden-Württemberger Finn Braun in Hinterzarten erwischten.

Im Probedurchgang war er noch bei 73 Metern gelandet, doch eine lange Wartezeit auf dem Balken und auch ein nicht ganz optimal erwischter Absprung machten eine berechtigte Hoffnung auf eine vordere Platzierung zunichte. So waren es am Ende 63,5 und 70,5 Meter, die Platz 13 im Gesamtergebnis bedeuteten.

"Leider hat er sein aktuelles Leistungsniveau nicht im Wettkampf zeigen können. Er war nicht verwöhnt von den Wettkampfverhältnissen", so Klumpp. Doch die Form stimmt und insgesamt sei er mit seinem aktuellen Leistungsstand sehr zufrieden. Im August wird Finn Braun erstmals im Deutschlandpokal starten können, dort dann eine Altersklasse höher und voraussichtlich zusammen mit Svenja Würth und Petrick Hammann, die ebenfalls in Berchtesgaden an den Start gehen werden, so der weitere Wettkampfausblick des Trainers.

Auch der später im Sommer-Grand-Prix von der 90 Meter-Schanze gut platzierte Vereinskamerad David Siegel (Platz 5) war noch am Nachmittag da und schaute locker und gesprächig dem Nachwuchs zu. "Vor sechs Jahren stand David beim gleichen Fis Youth Cup auf Platz drei auf dem Podest, das war eigentlich der Beginn seiner Springerkarriere", sagte Klumpp.

Insgesamt sprach er von einem hohen Niveau des Nachwuchses, und immerhin stand mit Leif Fricke auch noch ein Deutscher auf dem Podest, gleich hinter dem Österreicher David Haagen und dem Sieger des diesjährigen Fis-Youth Cups, dem Slowenen Jure Mocnik.

Ebenfalls erfolgreich waren Die deutschen weiblichen Starterinnen, die mit den Plätzen zwei, drei und vier ansprechende Leistungen zeigten.

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