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Wintersport Spitzenplatzierung im Weltcup verpasst

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Janina Hettich beim Fernsehinterview. Die Lauterbacherin freut sich auf den Einsatz heute in der Mixed-Staffel. Foto: Kaupp Foto: Schwarzwälder Bote

Das letzte Wettkampfwochenende im Biathlon-Weltcup vor den Weltmeisterschaften begann in Pokljuka in Slowenien mit einem Einzelrennen über 15km. beim letzten Schießen hatte Janina Hettich etwas Pech, wurde 26.

Neben dem schweren Kurs lag der Fokus der Läuferinnen insbesondere auf dem Schießstand, denn jeder Fehler wurde bei diesem Rennen nicht mit einer Extrarunde, sondern gleich mit einer Strafminute geahndet. Spannung pur herrschte im deutschen Team, denn vor den letzten Wettbewerben waren nur Denise Herrmann, Franziska Preuss und Vanessa Hinz für die Weltmeisterschaft qualifiziert.

Janina Hettich ging nach ihren durchwachsenen Ergebnissen von Ruhpolding hochmotiviert in den Einzelwettbewerb, um sich weiter für die WM im Gespräch zu halten. Beim ersten stehenden Anschlag blieb eine Scheibe schwarz und so stand zu diesem Zeitpunkt ein 49. Platz mit 1:24 Rückstand im großen Feld der genau 100 Starterinnen aus der ganzen Welt zu buche.

Stehend zeigte sich Janina Hettich dann ganz stark und räumte schnell alle Scheiben ab, so dass sie sich bereits auf Platz 27 (+ 1:50 Minute) verbessern konnte. Nach dem dritten Schießen verbesserte sie sich, erneut ohne Fehler, auf Rang zwölf (+ 2:06 Minute).

Jedoch bedeuteten zwei Fehler ausgerechnet beim letzten Schießen zwei weitere Strafminuten, sodass Janina Hettich als 28. (+ 4:35 Minute) die Schlussrunde in Angriff nahm. Dort verlor sie erneut nur wenig Zeit auf die Spitze und beendete den Einzelwettbewerb nach insgesamt drei Fehlern auf einem sehr guten 26. Rang (+ 4:49 Minute).

Beim abschließenden Fernsehinterview zeigte sich die Biathletin des SC Schönwald sehr zufrieden mit ihrem Ergebnis. "Läuferisch habe ich mich auf der schweren Strecke sehr gut gefühlt. Für ein Spitzenergebnis müsste ich beim Schießen noch den einen oder anderen Fehler vermeiden", bilanzierte die sympathische Läuferin.

Wie recht sie damit hatte, zeigt ein Blick in die Ergebnisliste. Ohne die beiden Fehler beim letzten Schießen wäre der siebten Platz und damit die direkte Qualifikation für die Weltmeisterschaft möglich gewesen.

Vielleicht das beste Rennen ihrer Karriere zeigte Denise Herrmann. Ohne Fehler gewann sie deutlich vor Hanna Oeberg aus Schweden (1 Fehler/+ 0:59 Minute) und Anais Bescond aus Frankreich (0 Fehler/+ 1:16 Minute).

Ganz stark präsentierte sich Franziska Preuss als 5. (0 Fehler/+ 2:03 Minute). Gute Ergebnisse lieferten auch Vanessa Hinz auf Platz 15 (2 Fehler/+ 3:36 Minute) und Karolin Horchler als 20. (1 Fehler/3:48 Minute). Keine Weltcuppunkte mehr gab es für Maren Hammerschmidt auf Rang 42 (3 Fehler/+6:00 Minute).

Ein Blick auf die reinen Laufzeiten gab dann weiteren Aufschluss über die Form im deutschen Biathlonlager. Denise Herrmann (+ 0:02 Minute) verfehlte die Bestzeit nur knapp. Vanessa Hinz (+ 1:37 Minute) lag noch vor Janina Hettich (+ 1:56 Minute). Dahinter folgten Franziska Preuss (+ 2:27 Minute), Karolin Horchler (+ 2:50 Minute) und Maren Hammerschmidt (+ 3:16 Minute).

Janina Hettich wird heute in der deutschen Mixed-Staffel (4 x 7,5 km) um 15 Uhr nochmals zum Einsatz kommen. Für Deutschland werden laufen: Philipp Horn, Johannes Kühn, Janina Hettich und Vanessa Hinz. Nach den beiden Mixed-Staffeln am heutigen Samstag um 13.15 und 15 Uhr beschließt ein Massenstart der Damen am Sonntag, 26. Januar, um 15 Uhr die Wettbewerbe in Slowenien, bevor dann die Nominierung für die Biathlonweltmeisterschaften in Antholz/Italien bekannt gegeben wird.

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