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Wintersport Souveräner Auftakt für Manuel Faißt

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Manuel Faißt war mit seinen Resultaten in Finnland für den Anfang "schon sehr zufrieden". Foto: Archiv: Schmidt

Die erste Weltcup-Station der Nordischen Kombinierer ist abgehakt und in den Büchern: Das Team von Bundestrainer Hermann Weinbuch war von Donnerstag bis Sonntag in Ruka (Finnland) im Einsatz –­ und mittendrin Manuel Faißt vom SV Baiersbronn. Überragender Athlet war an diesem Wochenende der Norweger und letztjährige Gesamtweltcupsieger Jarl Magnus Riiber, der alle drei Wettkämpfe souverän für sich entschied.

Gelungener Einstand

Ein gelungener Einstand in die neue Weltcup-Saison war es aber auch für den 26-jährigen Faißt, der im hohen Norden zu den Besten in der Riege des Deutschen Skiverbands (DSV) zählte. Am Ende sprangen für Faißt die Plätze sechs, acht und zwölf heraus. "Grundsätzlich bin ich mit den Ergebnissen schon sehr zufrieden für den Anfang", sagte Manuel Faißt am Montag, "auch wenn noch nicht alles perfekt geklappt hat".

Schwierige Winde

Die Wettkämpfe in Kuusamo seien immer etwas schwer einzuordnen, erklärt der 26-jährige Baiersbronner, die Schanze sei sehr eigen – auch weil es zumeist sehr windig zugeht. Das war auch an diesem Wochenende der Fall, ganz besonders am Sonntag: 14 Springer waren am Vormittag bei schwierigen Bedingungen von der Schanze gegangen, dann traf die Jury die Entscheidung, das Springen abzubrechen.

Als Maß für die Startreihenfolge und die Rückstände im Langlauf wurde der Trainingsdurchgang vom Donnerstag herangezogen, da war Faißt als bester Deutscher mit seinem Sprung auf 131,5 Meter auf Rang neun gelandet. Mit zwei Minuten Rückstand auf Riiber ging es für den Baiersbronner auf die zehn Kilometer lange Strecke, auf der er noch einen Platz gutmachte und schließlich als Achter und damit bester Deutscher das Ziel erreichte. Mit dem Lauf zeigte sich Faißt allerdings nicht ganz zufrieden: "Da haben die Beine nicht mehr so gemacht, wie der Kopf gerne wollte", sagt er und lacht.

Noch besser war es für ihn am Freitag, dem ersten Wettkampftag, gelaufen: Punktgleich mit dem Norweger Joergen Graabak belegte er nach dem Springen Rang fünf, ging mit einem Rückstand von 1:45 Minuten in die Loipe, dicht gefolgt von seinem Trainingskollegen Fabian Rießle (2:02 Minuten). Auf der fünf Kilometer langen Strecke spielte Rießle seine Laufstärke aus, am Ende platzierte sich Manuel Faißt direkt hinter seinem Teamkollegen auf einem starken sechsten Platz.

Aufholjagd am Samstag

Der Wettkampf am Samstag war dann aber auch schon vom Wind in Mitleidenschaft gezogen. "Ich hatte am Schanzentisch fast zu viel Aufwind", erklärt Manuel Faißt, "da hatte ich etwas Probleme, in die richtige Flugposition zu kommen." Für Rang 17 sollte es fürs Erste reichen, dann aber machte Faißt auf der Strecke noch fünf Plätze gut. Mit Rang zwei hatte an diesem Tag Vinzenz Geiger aufhorchen lassen, Eric Frenzel landete als zweitbester Deutscher auf Rang neun, Faißt wurde als drittbester Zwölfter.

Norweger ragen heraus

Ein dickes Ausrufezeichen haben derweil die Norweger gesetzt, die sowohl am Freitag als auch am Sonntag das Podest unter sich ausmachten. "Man hat gesehen, dass sie speziell im Springen richtig gut drauf sind", sagt Faißt. "Da hängen wir noch etwas hinterher." Entsprechend müsse das Team nun schauen, geschlossen näher heranzurücken – "aber da geht es allen anderen Nationen ähnlich, damit stehen wir nicht alleine da", so der Baiersbronner.

Schon am kommenden Wochenende geht es für das deutsche Team in Lillehammer (Norwegen) weiter. Dort steht am Samstag ein Teamwettbewerb an (HS 140/4x5 Kilometer), am Sonntag geht’s nach dem Springen auf die zehn Kilometer lange Runde.

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