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Wintersport Schwerpunkt in der Talentsichtung noch ausgebaut

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Verabschiedung des Diplom-Trainerlehrgangs (von links): Frank Wieneke, Judo-Goldmedaillengewinner bei Olympia 1984 in Los Angeles und Kurs-Studienleiter, Bernhard Schwank (Abteilungsleiter Sport und Ehrenamt Staatskanzlei) Christoph Klumpp und Dirk Schimmelpfenig (Vorstand Leistungssport beim DOSB). Foto: Klumpp Foto: Schwarzwälder Bote

Christoph Klumpp aus Baiersbronn hat erfolgreich die Ausbildung zum Diplom-Trainer für Ski nordisch des deutschen Olympischen Sportbundes bestanden. Mit der Note "Sehr gut" schloss er sein rund dreijähriges Studium an der Sporthochschule in Köln ab.

Christoph Klumpp, früher selber erfolgreicher Skispringer war, ist seit einigen Jahren als Trainer für den Deutschen Skiverband tätig und leitet federführend den D/C Kader im Skisprung. Auch während des Studiums, für das die Absolventen von ihren Dachverbänden entsandt werden müssen, hatte Christoph Klumpp seine Trainertätigkeit weitergeführt.

"Wir waren 28 Trainer aus allen Sportarten, die Hälfte davon sind bereits in anderen Sportarten Bundestrainer. Darunter waren auch bekannte Namen wie Jenny Wolf (Eisschnelllauf) oder Jonathan Horne (Karateka), die auf sehr erfolgreiche sportliche Karrieren zurückblicken können", berichtet Christoph Klumpp. Hinter ihm liegt keine einfache Zeit, denn das duale Studium mit dem weiterlaufenden Trainerjob zu verbinden war nicht immer leicht. "Ich fand es sehr anstrengend, aber ich habe extrem viel gelernt. Natürlich bin ich froh, dass die Doppelbelastung zu Ende ist, aber auch dankbar, dass ich diese Ausbildung machen durfte."

Neben den Schwerpunktfächern Anatomie und Medizin waren es auch Pädagogik, Soziologie und Bewegungslehre die das duale Studium beinhaltete. "Wir haben eigentlich alles gelernt, was ein Trainer braucht, auch Rhetorik und Medientraining gehörten dazu."

Nicht nur wegen seines erfolgreichen Studienabschlusses, sondern wohl auch weil der DSV das Potenzial von Christoph Klumpp nutzen möchte, hat er seit Anfang Mai dieses Jahres eine neue Aufgabe übernommen. "Bisher war ich D/C Kader Trainer Skisprung und für die Mitbetreuung des Standorts Baiersbronn zuständig. Nun bleibe ich zwar weiterhin Cheftrainer des D/C Kaders, bin aber gleichzeitig auch DSV-Nachwuchstrainer für den Skisprung und die Nordische Kombination für Jungen und Mädchen. Meine neue Aufgabe besteht in der Talentsichtung und Förderung in den Vereinen in ganz Deutschland. Ich unterstütze die Vereine und stehe ihnen zur Seite, denn das Ziel ist es Nachwuchs zu bekommen und diesen auch entsprechend zu fördern."

Dafür ist Klumpp in ganz Deutschland unterwegs, hat immer ein offenes Ohr für die Anliegen und Probleme der Vereine und setzt erfolgreich auf Talentwettbewerbe, die bereits in der Grundschule beginnen. Ein wichtiges Anliegen ist ihm auch die Unterstützung des Ehrenamtes und der Aufbau eines Netzwerkes. Im engen Kontakt ist er dabei mit Sepp Buchner und Horst Hüttel die ihn seitens des DSV unterstützen.

Bei den vielfältigen Aufgaben ist Christoph Klumpp aber immer noch heimatverbunden und eng mit seinem Heimatverein, dem SV Baiersbronn, im Kontakt. "Hier macht seit Jahren Klaus Faisst tolle Nachwuchsarbeit. Er hat seit über 20 Jahren den Diplom-Trainerschein und bildet viele gute Skispringer und Kombinierer aus. Ich bin nach wie vor ein begeisterter Nachwuchstrainer und freue mich, wenn ich die Entwicklung der Kinder zu erfolgreichen Sportlern und Sportlerinnen miterleben darf."

Trotzdem betont Klumpp auch nach Höherem zu streben. "Die Skisprungdisziplinen bieten viele interessante Traineraufgaben. Langfristig ist mein Ziel aber sicherlich die Aufgaben eines Bundestrainers zu übernehmen", hat er klare Ziele definiert, wobei er auch schon bei anderen Nationen ins Blickfeld geraten ist. Mit dem Abschluss zum Diplom-Trainer hat Christoph Klumpp zwar die höchste Stufe der Trainerausbildung abgeschlossen. An der Universität Leipzig ist aber noch der Bachelor in Sportwissenschaften möglich. Klumpp: "Ich überlege noch, ob ich diesen Abschluss anhängen werde."

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