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Wintersport Luca Roth: Abflug gen Osten

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Luca Roth steigert sich kontinuierlich. Foto: Archiv

Es hätte das Podest werden sollen für Skispringer Luca Roth beim Finale des Alpencups in französischen Chaux-Neuve – doch es kam anders. Und trotzdem lief am Ende alles genau so, wie es sich der Adler vom SV Meßstetten erhofft hatte.

"Es war, wie es in den vergangenen Jahren immer war in Chaux-Neuve", sagt Luca Roth am Dienstag: "warm". Und doch war etwas anders;. "Dieses Mal kam auch noch Regen dazu", erzählt er weiter. Der Regen – man könnte meinen er sei ein Faktor, der die Skispringer extrem stört. "Der Schnee wird weich und tief, das erschwert natürlich die Landung", sagt Roth, "die Verantwortlichen vor Ort haben aber super gearbeitet, es lief alles völlig problemlos. Und die Anlaufspur ist recht neu und hat eine Kühlung, da hat man kaum etwas vom Regen gemerkt."

Das Wetter hatte also keine Schuld daran, dass der 17-Jährige Meßstetter sich am Samstag mit Rang vier im Gesamtklassement des Alpencups begnügen musste – Luca Roth würde das so oder so nicht auf äußere Umstände schieben. Ob er deshalb mit sich selbst gehadert hat? "Überhaupt nicht", sagt er und lacht. Enttäuschung habe sich kaum breit gemacht.

"Ich war vollkommen zufrieden mit meinen Sprüngen – auch wenn die Plätze acht und sechs herauskamen." Die Konkurrenz sei schlicht und ergreifend stark gewesen. Der Slowene Jan Kus machte mit seinem zweiten Platz im Springen am Freitag Roths Traum vom Podest zunichte. "Er hat Topsprünge abgeliefert und ist deshalb auch absolut verdient Dritter der Gesamtwertung geworden", betont Roth.

Am Montag war der 17-Jährige zurück in der Schule am Ski-Internat in Furtwangen. Ein Aufenthalt von kurzer Dauer, denn bereits am Dienstagnachmittag hat Roth seine Taschen schon wieder gepackt. Ganz gelaufen ist die Saison für Luca Roth nämlich noch nicht – es wartet die Belohnung für seine Leistungen im Alpencup. Wenn am kommenden Wochenende die "Zweitliga-Skispringer" im Continental Cup vom Bakken gehen, ist der Meßstetter dabei. Erst am Montag kam die E-Mail mit der Einladung, auf die er so sehr gehofft hatte.

Gemeinsam mit Constantin Schmid, Fabian Seidl, Martin Hamann, Felix Hoffmann, Moritz Baer und Pius Paschke startet Roth am Mittwochmorgen vom Münchner Flughafen in Richtung Osten. Das Ziel: Das gut 3 500 Kilometer entfernte Tschaikowski in der russischen Region Perm.

"Das ist dieses Mal eine Truppe, mit der ich so noch nie unterwegs war", sagt Roth, "aber man kennt sich untereinander schon, da mache ich mir keine Sorgen." B-Kader-Cheftrainer Bernhard Metzler und Bundespolizei-Coach Christian Heim sind ebenfalls vor Ort und keine neuen Gesichter für Roth.

So kurz vor der Abreise war die Nervosität dann doch groß. Es sei jedoch eine positive Anspannung: "Das ist das erste Mal, dass ich durch das Skispringen so weit reise und mit dem Flugzeug unterwegs bin", sagt der 17-Jährige. "Druck verspüre ich deshalb aber keinen – ich habe ja überhaupt nichts zu verlieren."

Genau aus diesem Grund hat sich der Meßstetter auch nur ein Ziel gesetzt: Er will seine besten Sprünge zeigen. "Und dann schauen wir, was für Platzierungen herauskommen", betont er. Eine große Umstellung wird es so oder so nicht geben: "Das Skispringen ist genau das gleiche", erklärt er. Nur die Atmosphäre – das weiß Roth von seiner ersten Continental-Cup-Erfahrung – ist eine vollkommen andere: "Beim Alpencup steht, auch wenn es leistungsorientiert ist, schon noch eher der Spaß im Vordergrund. Das ist im Conti Cup deutlich angespannter", sagt er­. Nicht zuletzt, weil ehemalige Weltcup-Athleten mitspringen, wie im DSV-Team Pius Paschke und Constantin Schmid.

"Außerdem werden im Continental Cup die Windpunkte einberechnet", sagt Roth. Er freue sich darauf, weil es den Wettkampf fairer macht. Aber Wind hin oder her: "Ich will Gas geben und zeigen, was ich kann. Darauf kommt es mir an."

 
 

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