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Wintersport Langlauf-Elite ist bereit für neue Saison

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Die Stimmung konnte für die baden-württembergischen Elite-Langläufer beim Saison-Feinschliff nicht besser sein. Im italienischen Livigno trainierten sie bei besten Schneebedingungen. Foto: Oliver Dorer

Die Nachwuchs-Langläufer des baden-württembergischen Landeskaders haben große Ziele in dieser Saison. So steht zum Beispiel die Junioren-Weltmeisterschaft (Oberwiesenthal/Sachsen) in diesem Winter im eigenen Land an. Die Saison-Vorbereitung verlief optimal.

Abends noch Klausuren

Livigno in den italienischen Alpen. Am vergangenen Mittwoch um 21 Uhr. Einige Kaderläufer sitzen nach einem intensiven Trainingstag noch über einer Klausur, denn zwei Lehrer sind mit ins Trainingslager gereist und unterstützen die Jugendlichen in schulischen Angelegenheiten.

Die Bedingungen sind optimal. Der baden-württembergische Landeskader absolviert bereits seine zweite Trainingswoche hintereinander auf 1800 Meter Meereshöhe.

Während in der ersten Woche vermehrt die Akklimation und das Techniktraining im Mittelpunkt standen, ging es danach schon einmal ans Eingemachte: Intervallläufe bei ausgezeichneter Schneelage, bei denen die Nachwuchsläufer öfters an ihre Leistungsgrenzen gingen. Die Tage begannen mit einer lockeren Trainingseinheit (Joggen) vor dem Frühstück, bevor es zweimal zu den Einheiten in den Schnee ging.

Vielseitiges Training

Um noch mehr die Abfahrtechnik zu verbessern, ging es in dieser Woche auch mit den Langlaufskiern auf eine alpine Skipiste in Livigno. Das Landestrainer-Team um Dieter Notz (Dettingen), Oliver Dorer (Hinterzarten), Walter Kuss (Furtwangen) und Sarah Waidelich (Athletik,/Buchenberg) zeigt sich mit dem Leistungsstand der nun zu Ende gehenden Vorbereitungszeit sehr zufrieden.

Und sie legen neben der umfangreichen Arbeit auch großen Wert darauf, dass Abwechslung im Trainingsbetrieb sowie Spaß und Harmonie in der Gruppe nicht zu kurz kommen.

"Es ist eine verschworene Gemeinschaft, alle verstehen sich gut. Dies ist auch wichtig für den Erfolg", beschreibt es Oliver Dorer. So übten sich die jungen Sportler im ersten Teil der Vorbereitung (Frühsommer) auch einmal beim Inline-Hockey (Teamsport) oder in einem Kletterparcours. Es war eine sehr willkommene Abwechslung.

Im Frühjahr begann der erste Trainingsblock mit viel Radfahren und Laufen. Das Skiroller-Training kam dann immer mehr dazu. Insgesamt absolvierten die Talente – je nach Altersklasse – im Schnitt in der Vorbereitung 4500 Kilometer auf Waldwegen oder auf dem Asphalt.

Wichtige Eckpunkte waren auch die beiden Leistungstests des Deutschen Skiverbands im Juli und im Oktober, bei welchen der individuelle Leistungsstand der Athleten über einen Crosslauf und über ein Rennen auf den Skirollern gemessen wurden.

Das SBW-Trainerteam betreut in diesem Winter 15 Langläufer, die in den Altersgruppen U16 bis U20 unterteilt sind.

Junioren-Heim-WM

Für Valentin Haag (U20/2. Jahr – SV Kirchzarten), Nico Fehleisen (SV Heubach-Bartholomä) und Tobias Horelt (U20/1 – SG Niederwangen) geht es in dieser Saison in erster Linie darum, im März bei der Junioren-Weltmeisterschaft in Oberwiesenthal dabei zu sein. "Wahrscheinlich werden sechs Läufer/Läuferinnen vom DSV nominiert. "Wie immer ist dies eine sehr schwere Aufgabe, da unsere SBW-Sportler die Läufer aus dem DSV-C-Kaderteam durch entsprechende Leistungen verdrängen müssen, um nominiert zu werden", verdeutlicht es Oliver Dorer. "Es wäre wichtig, dass sich Valentin, Nico und Tobias in den nächsten Monaten auf einen der ersten zehn DSV-Ranglistenplätze erst einmal vorschieben", so Oliver Dorer hinzufügend.

Lina Gold (U18/2 – SV Heubach-Bartholomä), amtierende deutsche Meisterin in ihrer Altersklasse, und Amelie Wehrle (U18/2 – SV Hinterzarten) peilen einen Startplatz bei der Jugend-Olympiade im Januar in Lausanne (Schweiz) an. Am vergangenen Wochenende kämpften beide Talente bereits erstmals in der Qualifikation dafür.

Individuelle Ziele

Für die drei erstmals im U18-Jahrgang startenden Matteo Lewe (SV Kirchzarten), Moritz Moosmaer (SZ Leutkirch) und Leopold Hensler (SV Langenordnach) geht es darum, sich über gute Leistung im Deutschland-Pokal in dieser Saison einen Platz im deutschen D/C-Kader zu sichern. Gute Leistungen und Platzierungen bei den Rennen im Deutschland-Pokal, der in zehn Tagen beginnt, so Oliver Dorer, sind der Wegweiser für die U16-Talente um Lena Mettang (WSV Mehrstetten, Klara Ohngemach (SZ Calmbach), Luca Wehrle (SV Hinterzarten), Luis Braun (WSG Schluchsee), Jakob Kuss (SZ Brend), Jakob Horlacher und Emily Weis (beide SV Kirchzarten) für die kommende Zeit.

Der Furtwanger Jakob Kuss, Sohn des früheren Top-Läufers Walter Kuss (54, Olympia-Teilnehmer 1988 in Calgary), erreichte in der vergangenen Saison den achten Gesamtplatz beim deutschen Schüler-Cup. Das Talent von der Skizunft Brend gilt in seiner Altersklasse als zweibester Läufer im Landeskader. Eine große Stärke von ihm ist sein Kampfgeist. Eines seiner zeitnahen Ziele ist es, die erarbeiten Technikkorrekturen erfolgreich umzusetzen.

  Der Landeskader U20/2. Jahr: Valentin Haag (SV Kirchzarten).

U20/1: Nico Fehleisen (SV Heubach-Bartholomä) und Tobias Horelt (Niederwangen).

U18/2: Lina Gold (SV Heubach-Bartholomä) und Amelie Wehrle (SV Hinterzarten).

U18/1: Matteo Lewe (SV Kirchzarten), Moritz Moosmann (TSG STZ Leutkirch) und Leopold Hensler (SV Langenordnach) und Emily Weis (SV Kirchzarten).

U16: Lena Mettang (WSV Mehrstetten), Klara Ohngemach (SZ Calmbach), Luca Wehrle (SV Hinterzarten), Luis Braun (WSG Schluchsee), Jakob Kuss (SZ Brend) und Jakob Horlacher (SV Kirchzarten).   Deutschland-Cup und DM

Insgesamt werden in dieser Saison sechs Rennen ausgetragen. Die Nachwuchs-DM findet vom 31. Januar bis 2. Februar 2020 in Isny statt.

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