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Wintersport Klara Ohngemach überzeugt sogar den Bundestrainer

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Richtig gut drauf, Klara Ohngemach, SZ Calmbach. Foto: Schwarzwälder Bote

Endlich wieder ein Wettkampf, so der Tenor der deutschen Skilanglaufelite. Nach dem Corona bedingten Saisonabbruch im Anschluss an die deutschen Meisterschaften Mitte Februar in Oberstdorf wusste keiner so richtig, wo er leistungsmäßig steht.

Mit der zentralen Leistungskontrolle in Oberhof/Thüringen stand jüngst ein Hochkaräter auf dem Programm. Klara Ohngemach von der Skizunft Calmbach konnte gut vorbereitet gleich wieder an ihre alte Leistungsstärke anknüpfen. Der SC Motor Zella Mehlis war auch im Hinblick auf die derzeitigen Hygienevorschriften ein sehr achtsamer und profilierter Ausrichter der zur Deutschlandpokalwertung gehörenden Auftaktveranstaltung.

Der zweitägige Wettbewerb wurde als Cross- und Skirollerlauf auf dem Rollerbahnareal Rennsteig am Grenzadler durchgeführt, da das große Biathlonstadion derzeit für die WM 2023 komplett umgebaut wird.

Bei für Oberhof ungewohnt wolkenlosem Spätsommerwetter konnte das 16-jährige Nachwuchstalent aus dem Enztal beiden Wettkampftagen voll überzeugen. Als Jahrgangsjüngste startete sie erstmals in der Doppeljahrgangsklasse U18. Wegen muskulären Problemen in der Vorbereitungsphase musste sie im Crosstraining etwas kürzer treten.

So war Platz 17 im Crosslauf über 5 Kilometer und eine um 40 Sekunden schnellere Zeit als im Vorjahr ein erster Achtungserfolg. Dies bedeutete für Klara Ohngemach Rang drei in der Baden-Württemberg-Wertung und Platz neun in der nationalen Jahrgangswertung.

Tags darauf stand der Skirollerlauf über 10 Kilometer in der freien Technik auf dem Programm. Auf der für sie ungewohnt langen Strecke mit kurvenreichen schnellen Abfahrten und knackigen Anstiegen kam die Calmbacherin sehr gut zurecht. Mit der 17. Eingangszeit bei den ersten Zwischenzeiten konnte sie sich im Rennverlauf immer weiter nach vorne arbeiten und landete am Ende mit Platz neun in den Top 10 der deutschen Skirollerelite.

Nach diesem Wettkampf mit Platz zwei im Ba-Wü-Team und Rang vier in der Jahrgangsklasse wurde Klara Ohngemach von Landestrainer Dieter Notz und DSV-Trainer Jens Filbrich zu einem einwöchigen Sichtungslehrgang des Deutschen Skiverbandes eingeladen. Mit dem Gefühl, dass die Form stimmt, geht sie in die weitere Vorbereitung.

Mit dem Skirollerrennen in Römerstein und Weiler warten bereits die nächsten Herausforderungen auch auf regionaler Ebene.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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