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Wintersport Jede Menge Zeit für Grundlagenarbeit

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Das Laufen ist in der vergangenen Saison immer besser geworden, sagt Manuel Faißt, hier im Februar beim Weltcup in Seefeld.Foto: Eibner Foto: Schwarzwälder Bote

Für viele Sportler brachte die Corona-Krise vor allem eins mit sich: Einschränkungen. Im Trainingsalltag. In der Wettkampfsaison. Alles war einfach irgendwie anders. Aber einige Athleten hatten etwas mehr Glück – so zum Beispiel Manuel Faißt.

"Klar, der Urlaub ist halt ins Wasser gefallen. Das war schon ärgerlich", erzählt der Nordische Kombinierer, ergänzt aber: "Aber in Sachen Training und Vorbereitung auf die Wettkampfsaison war die Situation für uns nicht wirklich dramatisch."

Kleine Rückstände aufholen

Auf dem Feldberg im Schwarzwald beispielsweise sei noch relativ lange ins neue Jahr hinein mit Schnee bedeckt gewesen – "da konnten wir trainieren, alleine oder zu zweit". Da für die Kombinierer – ebenso wie für andere Wintersportler auch – die Wettkampfsaison erst im November beginnt, bleibt im Zuge der aktuellen Lockerungen noch genug Zeit, die glücklicherweise kleinen Rückstände noch aufzuholen.

Der Olympia-Stützpunkt in Freiburg musste zwar für ein paar Wochen seine Türen schließen – das war allerdings für die Kombinierer kein allzu großes Problem, sagt Faißt: "Krafttraining oder andere Einheiten am Stützpunkt standen zu dieser Zeit sowieso noch nicht auf dem Programm", so der 27-Jährige. Einzig ein geplanter Lehrgang auf Mallorca musste abgesagt werden – inzwischen fand aber auch schon wieder der erste Lehrgang in Österreich statt. Fast normale Bedingungen also für Faißt und seine Teamkollegen, um sich auf einen ereignisreichen Winter vorzubereiten.

Aktuell fiebert der Baiersbronner, der sich bei den Deutschen Meisterschaften 2018 die Goldmedaille schnappte, vor allem der anstehenden WM in Oberstdorf entgegen. "Eine Weltmeisterschaft im eigenen Land – natürlich ist das ein absolutes Highlight, auf das man sich besonders freut", sagt Faißt über die vom 23. Februar bis 7. März stattfindenden Wettkämpfe. An der Saisonvorbereitung würde sich aufgrund der WM allerdings kaum etwas ändern: "Die Weltcups beginnen Ende November und natürlich nehme ich auch diese sehr ernst. Im besten Fall ist man dann rechtzeitig zur WM in der absoluten Topform, aber so ganz kann man das ja auch nicht wirklich steuern."

Laufen ist besser geworden

Keine spezielle Saisonvorbereitung also – trotz WM. Und trotz Corona. Aktuell arbeitet Manuel Faißt vor allem an den Grundlagen: "Ausdauer, Krafttraining und natürlich das Springen." Im Moment wird schon die Basis gelegt, um im November und vor allem im Februar die bestmöglichen Leistungen abrufen zu können. Für den Baiersbronner stehen und fallen die Leistungen oft mit seinen Läufen. Da hatte er in den letzten Jahren größere Probleme als beim Springen. Faißt: "Das Laufen ist gegen Ende der letzten Saison immer besser geworden. Ich hoffe natürlich, dass ich daran anknüpfen kann".

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