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Wintersport Jana Fischer will wieder auf's Board

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Die Bräunlingerin Jana Fischer wird wohl erst wieder im April das Snowboard in die Hand nehmen. Foto: Michael Kienzler

Jana Fischer ist im heimischen Bräunlingen, lässt sich von der Familie "bemuttern". Dabei wollte sich die Snowboardcrosserin nun eigentlich den Feinschliff für den neuen Weltcup-Winter holen. Doch ein zunächst eher harmlos aussehender Trainingssturz in Saas Fee hatte schlimme Folgen: Riss des Labrums in der Schulter, das Saison-Aus für die 20-Jährige. Diese gibt sich nach der erfolgreichen Operation aber schon wieder kämpferisch.

"Ich schaue nach vorne, greife im Winter 2020/21 wieder voll an", betont Jana Fischer. Immerhin – in der am 11. Dezember im Montafon (Vorarlberg) beginnenden Saison ist kein Großereignis terminiert. "Wenn es so etwas für eine Verletzung gibt, war dies der beste Zeitpunkt. Es gibt ja in diesem Winter keine Olympischen Spiele oder Weltmeisterschaften", sagt die Teilnehmerin von Pyeongchang.

An Wettkampfeinsätze ist also erst einmal nicht zu denken. "Laut den Ärzten dauert es vier bis fünf Monate, bis ich wieder auf dem Snowboard stehe. Ich hoffe, dass ich aber spätestens im April noch Schnee unter dem Board habe", fiebert Fischer diesem Moment entgegen. Doch zunächst steht aktive Erholung in Bräunlingen auf dem Programm. "Mit dem Oberkörper kann ich natürlich noch nichts machen. Aber mit den Beinen schon", ist die amtierende Junioren-Weltmeisterin derzeit in ihrer Mobilität stark eingeschränkt. "Ich kann ja auch nicht Autofahren", freut sich Fischer, dass Familie und Freunde sie in dieser schweren Zeit viel unterstützen.

Dies war auch gerade nach der Diagnose wichtig. "Der Sturz war mein Fehler", blickt Fischer auf den Moment in Saas Fee zurück, als sie nach einem Kicker, also einer Schanze, unsanft auf der Schulter landete. "Ich dachte zunächst, dass es nur eine Prellung ist. Nach der MRT-Untersuchung stand aber fest, dass das Labrum gerissen ist", musste die für den SC Löffingen startende Bräunlingerin am 11. November in München operiert werden. Vier Anker wurden eingesetzt, um Labrum und Schulter zu stabilisieren. "So gegen Neujahr werde ich den Schlingenverband ablegen können. Kurz danach beginnt die eigentliche Reha im bayerischen Bad Endorf."

Doch daran denkt die 20-Jährige noch nicht. Stattdessen will sie Weltcup-Luft schnuppern. Als Zuschauerin. "Ich werde meine Teamkollegen im Montafon und dann natürlich auch bei unserem Heim-Weltcup am Feldberg anfeuern", freut sich Jana Fischer natürlich vor allem darauf, dass die besten Snowboardcrosser und Snowboardcrosserinnen der Welt wieder vom 31. Januar bis 2. Februar unterhalb des höchsten Schwarzwald-Gipfels Station machen. Und rund acht Wochen später will die Bräunlingerin selbst wieder das Board anschnallen.

Das Labrum ist ein Faserknorpel – ähnlich wie der Meniskus im Kniegelenk – und umrundet die Schulterpfanne. Das Labrum dient zur Vergrößerung der Schulterpfanne und zur Stabilisierung des Schultergelenks.

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