Sandra Ringwald musste immer wieder Lücken schließen. Foto: Karmann

Olympia: Schönwälderin Sandra Ringwald belegt im Teamsprint den zehnten Rang.

Für Langläuferin Sandra Ringwald (ST Schonach-Rohrhardsberg) sind ihre ersten Olympischen Spiele vorbei. Die 27-Jährige belegte am Mittwoch zusammen mit Nicole Fessel (Oberstdorf) im Teamsprint der Frauen den zehnten Platz.

Zunächst hatte das deutsche Duo nach dem Halbfinale um den Einzug in das Finale zittern müssen. Nach den insgesamt 7,5 Kilometern, jede Frau eines Zweierteams hatte jeweils drei Runden zu je 1,25 Kilometern laufen müssen, belegten Ringwald und Fessel in ihrem Halbfinale nur den vierten Rang – trotz einer starken Leistung von Ringwald. Nur die besten zwei Mannschaften jedes Halbfinals erreichten direkt das Finale der besten zehn Nationen. Dazu kamen die sechs zeitschnellsten Duos. Darunter war auch Deutschland als sechster und letzter "Lucky Loser".

Im Finale war es erneut Ringwald, die zu Beginn Rückstände von der noch leicht angeschlagenen Fessel wettmachte. "Doch irgendwann kam auch bei mir der Hammer. Damit müssen wir nun leben", meinte die Schönwälderin, die in Pyeongchang bereits ihren vierten Wettkampf bestritt, nach dem Rennen. Das deutsche Duo war am Ende chancenlos, belegte mit 1:10,10 Minuten Rückstand auf Überraschungssieger USA Rang zehn. Schweden kam auf Platz zwei, Norwegen blieb Bronze. "Natürlich bin ich etwas enttäuscht", gab Ringwald weiter zu.

Damit sind für die 27-Jährige ihre ersten Olympischen Spiele vorbei. Am 30 Kilometer-Langlauf wird die Sprinterin wohl nicht teilnehmen.

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