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Wintersport "Ich will im Weltcup in die Top Ten!"

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Daniela Maier hat die Liebe zu ihrem Sport nie verloren. Foto: Marc Eich

Weder von drei Knieoperationen noch von anderthalb Jahren Zwangspause hat sich die Skicross-Athletin Daniela Maier einschüchtern lassen. Für die kommende Saison hat sie sich viel vorgenommen.

Daniela Maier strahlt über das ganze Gesicht, wenn sie über ihre große Leidenschaft redet. Diese Liebe zu ihrem Sport haben auch 681 Tage verletzungsbedingte Zwangspause nicht mindern können – im Gegenteil. "In dieser Zeit ist mir umso mehr bewusst geworden, wie sehr ich diesen Sport liebe", erzählt die 23-Jährige mit einem Funkeln in den Augen.

Familie und Freunde als Stützen in der Leidenszeit

Die schwere Knieverletzung 2017 und die folgende eineinhalbjährige Leidenszeit haben die Furtwangerin nicht im Geringsten ins Zweifeln kommen lassen. "Meine Familie, meine Freunde und meine Teamkollegen haben mich in dieser Phase super unterstützt und mich motiviert, immer weiterzumachen." Spätestens jetzt ist sie bereit, wieder voll anzugreifen.

Die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Saison könnten kaum besser sein. Daniela Maier fühlt sich fit, die Vorbereitung lief trotz parallel abgeschlossener Ausbildung zur Bundespolizistin sehr gut. "Ich denke, ich habe im Sommer noch einmal einen ordentlichen Schritt nach vorne machen können", freut sich die junge Fahrerin.

Ihr Comeback nach der langen Verletzungspause feierte die Furtwangerin im Dezember 2018 im südtirolischen Innichen. Die Saison beendete sie als Gesamtweltcup-13. – und wurde Elfte bei ihrer ersten WM-Teilnahme im US-amerikanischen Solitude im Februar – als beste Deutsche bei den Wettkämpfen. Eine sehr starke Bilanz, wenn man bedenkt, dass Maier zu diesem Zeitpunkt noch lange nicht wieder bei 100 Prozent war. "Ich bin total zufrieden mit der Saison unter diesen Umständen. Natürlich war es hin und wieder enttäuschend, nicht das abliefern zu können, was man eigentlich draufhat. Aber es ist wirklich super gelaufen", strahlt die 23-Jährige.

In der Disziplin Skicross ist Daniela Maier erst seit der Saison 2012/2013 zu Hause. Skifahren im Allgemeinen liebt sie jedoch schon seit ihrem dritten Lebensjahr –­ und diese Liebe hat sie sich nie mehr nehmen lassen. Jene Liebe, die sich beim Skicross perfekt mit einem gewissen Adrenalinkick verbinden lässt: Die Parcours machen ihr "einfach wahnsinnig viel Spaß". Sie liebt den Nervenkitzel bei der rasanten Fahrt die Piste hinunter – mit drei anderen Fahrerinnen als direkte Konkurrenz.

Leichte Defizite spüre sie nach der Verletzung schon noch, meint Maier. Aber "die Fitnesswerte passen soweit und ich fühle mich sehr gut". Dementsprechend hohe Ziele hat sie sich für die Weltcupsaison 2019/2020 gesteckt. "Ich möchte auf jeden Fall öfter in Halbfinal- und Final-Rennen dabei sein. Möglichst viele Top-4-Ergebnisse wären schon echt cool", gibt sich die 23-Jährige kämpferisch in Richtung der Konkurrenz. Und auch für die Platzierung am Ende der Saison im Gesamtweltcup hat sie ein konkretes Ziel: zu den besten zehn Fahrerinnen der Welt zu gehören.

Bei der Verwirklichung dieser Ziele steht ihr auch ein neuer Coach zur Seite. Paul Eckert – ein Kollege Maiers bei der Bundespolizei – hat sich der 23-Jährigen angenommen. Eckert verfügt im Skicross über jahrelange Weltcup-, WM- und sogar Olympia-Erfahrung. "Paul hat den ganzen Sommer schon mit mir trainiert."

Der Feldberg ist wie immer ein Highlight

Wenn sie an den Weltcup auf dem heimischen Feldberg denkt, wird Daniela Maiers Grinsen direkt noch ein bisschen breiter. Im Februar nächsten Jahres trifft sich die Weltelite im Schwarzwald. "Das ist natürlich immer ein besonderes Highlight der Saison. Meine ganze Familie, mein ganzer Skiklub – alle werden wieder da sein und mich unterstützen", freut sich die Furtwangerin riesig auf den Wettbewerb. Dieses Jahr war sie mit ihrem Abschneiden dort noch enttäuscht – 2020 will sie unbedingt ins Finale. Und das wenn möglich nicht nur auf dem Feldberg.

Denn Daniela Maier weiß: Die letzte Saison war noch kein Gradmesser. Erst jetzt ist für sie die Zeit für den großen Angriff auf die Weltspitze gekommen. Natürlich immer mit einem breiten Lächeln auf dem Gesicht. Denn ihr Sport ist und bleibt ihre große Leidenschaft.

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