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Wintersport "Ich möchte wieder angreifen"

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Ihr Board fest in der Hand – die Blicke gehen zuversichtlich nach vorne: Jana Fischer möchte bald ein erfolgreiches Comeback im Weltcup feiern. Foto: Michael Kienzler Foto: Schwarzwälder Bote

Die Bräunlinger Snowboard-Crosserin Jana Fischer (21) ist zurück. Nach einer gelungenen Vorbereitung wird die lange verletzte Schwarzwälderin am 10. Dezember beim Weltcup-Start wieder dabei sein.

Vor einem Jahr passierte es im Training in den Schweizer Alpen. Nach einem Sturz wurde bei Jana Fischer ein komplizierter Riss des Labrums im Schultergelenk festgestellt. Dies ist ein Knorpelring, der die Gelenkpfanne umfasst. Die Saison war frühzeitig für sie beendet.

Jana Fischer wurde in München operiert und konnte im Dezember 2019 dann auch zeitnah mit einem sehr intensiven und langen Reha-Training wieder beginnen.

Ihre Enttäuschung war zunächst nach dieser schweren Verletzung groß, denn sie hatte im Herbst 2019 zuvor in der Vorbereitung eine starke Form unter Beweis gestellt und sich große Hoffnungen auf einen erfolgreichen Winter 2019/20 gemacht.

Als nach der Operation das langwierige Aufbautrainng für sie in der Reha begann, war die Enttäuschung über den Trainingsunfall schon wieder in Zuversicht gewichen. Im März diesen Jahres war sie so weit, wieder etwas im Schnee fahren zu können. "Doch aufgrund der Corona-Pandemie waren dann unglücklicherweise die Skianlagen erst einmal geschlossen."

Kontinuierlich wickelte Jana Fischer ihre Saisonvorbereitung dann ab, wäre gerne im Sommer nach Australien in das geplante Trainingscamp geflogen. "Dieses wurde aber abgesagt", berichtet sie. Ein Jahr zuvor hatte die Bräunlingerin erfolgreiche Rennen in "Down under" absolviert.

Jana Fischer, die inzwischen in Langenwang nahe Oberstdorf ihren ersten Wohnsitz hat, spulte in den vergangenen Monaten problemlos ihre Vorbereitung ab. "Ich war viel beim Gletschertraining und bin von Woche zu Woche physisch und mental stärker geworden." An den folgenschweren Trainingssturz denkt sie heute bei ihren vielen Trainingsfahrten nicht mehr. "Das ist vom Kopf her abgehakt. Aber es hat schon einige Zeit gedauert, bis das technische Gefühl für das Snowboard wieder bei 100 Prozent war ". berichtet sie.

Die 21-Jährige ist froh, dass sie nun bis zum Weltcup-Start am 10. Dezember in Montafon noch etwas Zeit für den Feinschliff hat. Denn klar ist, "dass ich nach der langen Pause nun wieder in der Weltcup-Konkurrenz angreifen möchte". Sie peilt in der Gesamtwertung einen Platz unter den Top 16 an.

Ein Höhepunkt werden in diesem Winter für sie sicherlich auch die Weltcuprennen am Feldberg (5. bis 7. Ferbruar) sein. Nach jetzigem Stand aufgrund der Corona-Pandemie allerdings ohne Zuschauer.

Desweiteren möchte Jana Fischer auch bei der Snowboard-WM Mitte Februar im chinesischen Zhangjiakou (nahe Peking) dabei sein, auch wenn diese Titelkämpfe natürlich angesichts der aktuellen Problematik auf wackligen Beinen stehen.

Fest vorgenommen hat sich Jana Fischer auch für diesen Winter eine weitere Verbesserung ihres athletischen Potenzials. "Das steht auf jeden Fall ganz oben in meiner To-Do-Liste."

Vor dem Saisonauftakt in Montafon steckt die Olympia-Sechszehnte (2018) Jana Fischer jedenfalls voller Energie, auch mit dem Bewusstsein, dass sie auch aus ihrem Erfahrungsschatz der vergangenen Jahre schon recht gut schöpfen kann. Und ihre lange Verletzungszeit hat ihr noch einmal mehr bewusst gemacht, "wie sehr ich meinen Sport liebe". Deshalb möchte Jana Fischer die kommende Saison auch ein Stück weit wieder genießen. Läuft es erfolgreich für sie – um so besser.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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