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Wintersport Faißt bestätigt starke Form

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Weiß derzeit sowohl auf der Schanze als auch in der Loipe zu überzeugen: Kombinierer Manuel Faißt. Foto: Wold Foto: Schwarzwälder Bote

Er ist derzeit der mit Abstand stabilste Springer im Lager der Kombinierer des Deutschen Skiverbands: Manuel Faißt schnappte sich beim Weltcup in Trondheim (Norwegen) die Plätze fünf und sechs, war damit am Samstag bester Athlet des DSV.

Im ersten Moment könnte man meinen, es hätte überhaupt nicht besser laufen können für Manuel Faißt, an diesem Wochenende in Trondheim. Mit Platz fünf und sechs hat der 27-jährige Baiersbronner sein bestes Saisonresultat eingefahren.

Doch was den Zuschauern an den Bildschirmen verborgen blieb: Faißt war beim Rennen am Samstag nach dem letzten Anstieg, gut 400 Meter vor dem Ziel, gestürzt. Zu diesem Zeitpunkt hatte er mit dem Norweger Magnus Krog um Rang vier gekämpft. Faißt attackierte, war schon gut 30 Meter von Krog entfernt – dann passierte das Missgeschick. "Ich habe mir mit dem Stock in den Schuh gestochen, bin auf die Knie gefallen und habe mir im Fallen noch den Stock abgebrochen", erklärt er. Der vierte Platz, der, wie Faißt selbst sagt, "auf jeden Fall möglich gewesen wäre", war dahin. In den Kampf um Rang drei konnte er auf den verbleibenden Metern nicht mehr eingreifen. Trotzdem fuhr er sein bestes Saisonresultat ein und durfte mit seinem Auftritt – sowohl auf der Schanze als auch in der Loipe – zufrieden sein.

Als Fünfter war Manuel Faißt in den Lauf gestartet, hatte sich mit 128 Metern zuvor einmal mehr in den Top Ten platziert. Am Ende sollte er nicht nur bester deutscher Springer, sondern auch der Erste der DSV-Athleten im Ziel sein. Grund sich zu grämen hatte Faißt also ganz offensichtlich nicht, vielmehr freute er sich, bester DSV-Athlet gewesen zu sein. "Das kommt ja auch nicht so oft vor", sagte er später.

Seine starke Leistung vom Samstag bestätigte der Wahl-Oberrieder auch am Sonntag. Nach seinem Sprung auf 131,5 Meter bei immer wieder aufkommenden Aufwinden lag Faißt als zweitbester Deutscher auf Rang sieben. Einzig Terence Weber, der bei 138 Metern gelandet war, hatte Faißt im DSV-Lager übertroffen. Und auch dieses Mal überzeugte der 27-Jährige in der Loipe: Teamkollege Eric Frenzel – nach dem Springen Zwölfter –­ hatte zügig zu Faißt aufgeschlossen. Und der Baiersbronner hatte keine Probleme, Frenzels Tempo zu folgen. Vielmehr griff er auf der letzten der insgesamt fünf Runden am letzten Anstieg an, musste Frenzel den fünften Platz am Ende aber doch zugestehen. Als zweitbester Deutscher lief er auf Rang sechs knapp dahinter ein.

"Ich bin sehr zufrieden mit den Läufen der beiden Wettkämpfe", bestätigt Faißt am Montag. "Ich konnte das Tempo in der Gruppe gut mitgehen und hatte am Ende trotzdem noch genügend Kraft, um am letzten Berg noch einmal anzugreifen. Das hat mir in den ersten Rennen des Jahres noch ein bisschen gefehlt."

In den vorigen Rennen habe er auf dem letzten Kilometer noch einige Plätze eingebüßt, "aber dieses Wochenende habe ich mich wirklich noch gut gefühlt." Nach einer so langen Wettkampfpause habe er nicht gewusst, wo er steht. "Aber ich denke ich habe gezeigt, dass ich auf einem guten Niveau bin – und das möchte ich natürlich die nächsten drei Wochen noch so halten."

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