Ski-Freestylerin Emma Weiß hat in Kanada derzeit einen anstrengenden Alltag. Doch bald geht es zurück in die Heimat – und von dort weiter nach Kasachstan, die letzte Weltcup-Station des Winters.
Am 25. Februar ist Emma Weiß endlich wieder zuhause. Mehr als sieben Wochen am Stück wird sie in Amerika verbracht haben – zunächst in Park City im US-Bundesstaat Utah und inzwischen im kanadischen Lac-Beauport. „Ich freue mich sehr darauf, wieder in der Heimat zu sein“, verrät die 24-jährige Ski-Freestylerin.
Viel Regeneration
Denn die letzten Wochen waren für Weiß zwar erfüllend und erfolgreiche, aber eben auch enorm hart. „So langsam spürt man, dass der Körper eine Pause braucht“, so die Albstädterin. Deswegen liegt in der aktuellen Trainingsphase ein besonderes Augenmerk auf der Regeneration. Kalte Duschen, Yoga und Meditation stehen ebenso an der Tagesordnung wie Einheiten mit Massage-Gun oder Faszienrolle. Für die beiden Weltcup-Wettkämpfe in Kanada stand ihr noch ein Osteopath zur Verfügung – „der ist aber leider inzwischen wieder abgereist.“
Vorfreude auf Kasachstan
Ansonsten verbringt Emma Weiß dieser Tage einen Großteil ihrer Zeit mit Lesen – und natürlich auf der Schanze. Schließlich hat sie für den letzten Weltcup der Saison – von 8. bis 10. März in Almaty (Kasachstan) – noch viel vor. Zuletzt in Lac-Beauport hatte sie es ins Super-Finale und letztendlich auf den sechsten Platz geschafft. „Das ist auch in Almaty wieder das Ziel“, gibt sich Weiß selbstbewusst. Und in der Gesamtwertung? Dort ist die 24-Jährige aktuell mit 167 Punkten Achte – knapp hinter der Australierin Abbey Willcox (172). Auf den Plätzen 6 und 5 stehen die beiden US-Amerikanerinnen Karenna Elliott (190) und Kaila Kuhn (195). „Ich möchte auf jeden Fall den siebten Platz angreifen“, ist Weiß vor dem letzten Weltcup-Wochenende angriffslustig. Wenn es noch höher gehen soll, „muss nicht nur ich abliefern, sondern bei den Konkurrentinnen muss etwas schieflaufen – und das hoffe ich natürlich nicht“, bleibt sie sportlich fair.
Harte Arbeit zahlt sich aus
Egal, auf welchem Platz sie die Weltcup-Saison beendet: Emma Weiß ist glücklich und zufrieden mit ihrer Entwicklung. „Hier in Kanada habe ich einmal das Super-Finale erreicht und einmal nur sehr knapp verpasst. Dabei habe ich zweimal die Form-Bestwertung erhalten. Das zeigt, dass sich die harte Arbeit der letzten Wochen auszahlt.“ Sie habe viel investiert und befinde sich nun zweifelsohne „auf dem richtigen Weg“ – das ist sich Weiß sicher.