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Wintersport Eine Schulterfraktur stoppt Lukas Krauss

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Lukas Krauss muss noch abwarten, bis er wieder die Torstangen umkurven kann. Foto: Krauss Foto: Schwarzwälder Bote

(pm). Nach dem Höhepunkt, der Teilnahme am Hahnenkamm Junior Race, bei dem der Sportler des Jahres der Stadt Villingen-Schwenningen mit der deutschen Mannschaft einen respektablen fünften Rang im Team erreichte, standen für Lukas Krauss (SSC Schwenningen) wieder Skirennen im Deutschen Schüler-Cup (DSC) auf dem Programm.

In Bad Wiessee traf sich die Elite der deutschen Skirennläufer aus den Jahrgängen 2004 und 2005 zu zwei Slalom-Wettbewerben. Auf dem anspruchsvollen Hang holte Lukas Krauss mit zwei zweiten Plätzen wieder wichtige Punkte für die Gesamtwertung. Er schlüpfte somit erneut ins gelbe Trikot des Gesamtführenden.

Am Oberjoch im Allgäu ging es dann mit einem weiteren Rennwochenende im Deutschen Schülercup weiter. Dabei durften sich die Schüler in zwei Riesenslalom-Wettbewerben messen. Am Samstag verpasste der für den SSC Schwenningen startende Krauss mit Platz vier knapp das Podest.

Am Folgetag lief es besser. Von Platz sechs aus nach dem ersten Durchgang verbesserte sich der schnelle Schwabe mit einem Traumlauf noch auf Position zwei.

Der Tross der Rennläufer zog vom Allgäu weiter nach Garmisch-Partenkirchen. Am Montag stand dort auf der Kandahar-Rennstrecke das Super-G-Training sowie eine Techniküberprüfung für die Nachwuchsrennläufer auf dem Programm.

Lukas Krauss war auch dort hervorragend unterwegs. Der Schwenninger gewann den Trainingslauf deutlich. Krauss sicherte sich zudem in der Technikbewertung den Gesamtsieg.

Doch all diese Erfolge sollten am nächsten Tag nichts mehr bedeuten, als Lukas Krauss bei der Rennvorbereitung zum Super-G-Rennen schwer zum Sturz kam. Die Schmerzen waren so groß, dass an ein Weiterfahren nicht zu denken war. Per Pistenrettung ging es mit dem Akija ins Krankenhaus nach Garmisch-Partenkirchen.

Die Röntgenbilder dort sollten die Vermutungen bestätigen, dass am Oberkörper etwas gebrochen sei. Das linke Schlüsselbein war glatt durch, musste jedoch nicht operiert werden.

Lukas Krauss konnte noch am Nachmittag das Krankenhaus verlassen und mit gehörigen Schmerzen die Heimfahrt in den Schwarzwald antreten.

Statt weiteren Skirennen und Stangentraining im Schnee steht nun erstmal die unmittelbare Heilung des Bruches, das leichte Bewegen mit einem "Rucksack-Verband" und – nach ein paar Wochen – diverses Trockentraining an.

Wann es für den Schüler des Deutenberg-Gymnasiums wieder in den geliebten Schnee und dann auch zurück in den Stangenwald gehen kann, steht noch nicht fest.

Die Gesamtwertung des Deutschen Schüler-Cups – in welcher der Schwenninger sehr aussichtsreich gelegen war – kann Lukas Krauss für diese Saison abschreiben.

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