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Wintersport Ein neues Leistungszentrum

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Manfred Kuner hofft auf eine positive Trendwende im alpinen Rennsport. Foto: Schwarzwälder Bote

Am Feldberg soll ein neues Bundesleistungszentrum für Snowboard und Skicross entstehen. Beim kommenden Weltcup der nordischen Kombinierer in Schonach (13. bis 15. März 2020) werden erstmals auch die Frauen einen Wettbewerb absolvieren.

Noch ist Manfred Kuner (Triberg) nach dem Tod des früheren Präsidenten Stefan Wirbser im vergangenen Herbst "nur" kommissarischer Sprecher des Skiverbandes Schwarzwald, doch sein Terminbuch ist voll. Gerade jetzt im Sommer laufen die Planungen für die kommende Wintersaison auf Hochtouren.

Zuletzt war Manfred Kuner, der sich im Herbst als neuer Präsident des Skiverbandes Schwarzwald zur Wahl stellt, bei einer "Zielführenden Sitzung" des Deutschen Skiverbandes in Stuttgart. Hier nahmen auch Vertreter des Schwäbischen Skiverbandes sowie ein Gremium des Skiverbandes Schwarzwald Nord teil.

Am Feldberg soll ein neues Bundesleistungszentrum für die Snowboarder und die Skicrosser installiert werden. Das Konzept steht – die Finanzierung könnte bald auch abgesegnet werden. In Verbindung damit soll auch die Lift-Infrastruktur auf dem höchsten Berg der Region verbessert werden. "Die Leistungssportler brauchen im Winter dort abends längere Trainingsmöglichkeiten", setzt Manfred Kuner auf die kommende Sitzung aller Bürgermeister der Feldberg-Region.

Infrastruktur verbessern

Im Zuge dessen erhofft sich der frühere alpine Skirennläufer – gebürtig aus Schonach – auch eine positive Trendwende bei den Alpinen in Baden-Württemberg. "Unsere Ergebnisse im alpinen Rennsport waren in den vergangenen Jahren rückläufig. Dagegen müssen wir etwas tun."

Manfred Kuner erhofft sich den Aufschwung auch durch den neuen Landestrainer Kai Peuckert und sein Team. Manfred Kuner sieht vor allem Nachholbedarf bei den Leistungen der alpinen Jahrgänge U14 bis U16, die auch von einer verbesserten Infrastruktur dann am Feldberg profitieren sollen.

Weltcup wird aufgewertet

Erstmals in der Geschichte des Nordischen Weltcups in Schonach wird es vom 13. bis 15. März 2020 einen Frauen-Demonstrations-Wettbewerb geben. Weiter geplant ist für den Winter 2020/21, dass der neu installierte Weltcup der Frauen in Schonach sogar als Saisonfinale läuft.

Ansonsten gibt es bei den großen Saisonevents im kommenden Winter im Schwarzwald – im Vergleich zum Vorjahr – keine Veränderung. Neustadt sieht sein Weltcup-Springen vom 17. bis 19. Januar. Vom 31. Januar bis zum 2. Februar läuft am Feldberg der Snowboard-Weltcup, dem ein Wochenende später (7. bis 9 Februar) der Weltcup der Skicrosser folgt. Der Parcours für die Skicrosser soll gegenüber den vergangenen Jahren etwas verändert und optimiert werden.

Eine Vierschanzentournee?

In einem Interview mit unserer Zeitung hatte Manfred Kuner seinen Wunsch nach einer neuen Springerinnen-Tournee im Schwarzwald – möglicherweise dann in Schonach, Hinterzarten, Neustadt und Baiersbronn – geäußert. Das Land Baden-Württemberg, der Landesportverband Baden-Württemberg, der Badische Sportverband sowie auch der Schwarzwälder Skiverband unterstützen den Plan. Entscheidend sind nun die laufenden Gespräche mit den Fernsehanstalten, ohne diese eine Umsetzung – frühestens ab 2020/21 – aus wirtschaftlichen Gründen nicht umsetzbar wäre.

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