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Wintersport Bundestrainer Wolf: "klasse Sache"

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Das deutsche Para-Skiteam machte Station bei Jochen Gehring (vorne Mitte) und seinen Mitarbeitern. Fotos: Breisinger Foto: Schwarzwälder Bote

Illustren Besuch hat KörperBau in Balingen am Samstagvormittag bekommen. Die Mitglieder des Deutschen Para Skiteam Alpin und Mitglieder der Juniorennationalmannschaft, Noemi Ristau, Anna-Lena Förster, Thomas Nolte, Leander Kress und Christoph Glötzner waren mit Bundestrainer Justus Wolf für eine rund dreistündige Trainingseinheit in der Kreisstadt.

"Nach der Saison ist vor der Saison. Wir sind schon wieder mitten in der Vorbereitung auf die neue Weltcupsaison und haben schon zwei Gletscherlehrgänge auf Schnee absolviert", räumt Wolf mit dem mitunter aufkommenden Vorurteil auf, dass Wintersportler im Sommer sportlich nicht aktiv seien. "Wir sind Vorreiter im Bereich funktionellen Training. "Unser von Sportwissenschaftlern betreutes Training ist auf jeden Menschen hinsichtlich seiner Fähigkeiten und Fortschritte sowie seiner Ziele und Ansprüche im Alltag oder Sport zugeschnitten. Die Königsdisziplin ist sicherlich die Arbeit mit Behindertensportlern. Da wir es in diesem Fall mit einer stark sehbehinderten Athletin, zwei Sportlern im Rollstuhl und zwei einbeinigen Skifahrern zu tun haben, ist die Trainingssteuerung und -begleitung sehr komplex", sagt KörperBau-Gesellschafter Jochen Gehring. Im Gegensatz zu den meisten anderen Sportlern, wie den Fußballern der TSG Balingen, den Handballern des HBW Balingen-Weilstetten, dem Freiburger Profifußballer Florian Kath, diversen Tennisprofis oder den von Oliver Kahn betreuten Torhütern der Saudi-Arabischen Fußballnationalmannschaft wurde bei diesem knapp über dreistündigen Training neben Kraft und Ausdauer der Fokus viel mehr auf kognitive und koordinative Übungen gelegt, allerdings kam auch der berühmt berüchtigte Speed-Court bei den einbeinigen Skistars zum Einsatz.

"Die Einheiten waren eine klasse Sache und ein echtes Highlight. Sie sind von den Sportlern super angenommen worden, wir haben vielen frischen Input bekommen. Viele der Übungen waren für die Sportler Neuland. Für sie gilt es jetzt, die Anregungen und Impulse sportlich in die Praxis umzusetzen", zieht Bundestrainer Wolf ein positives Fazit. "Sofern zeitlich und organisatorisch möglich, ist eine Wiederholung etwa in Verbindung mit einem Schneelehrgang im Schwarzwald wünschenswert", so Wolf.

Eine gute Vorbereitung ist für den Coach auch im Behindertensport unerlässlich. "In Ländern wie den USA, Österreich und der Schweiz besitzt der Behindertensport einen großen Stellenwert. Entsprechend professionell und hochtechnologisch wird dort in der Vorbereitung gearbeitet", meint Wolf, der die Entwicklung des Behindertensports auch aufgrund der verstärkten Berichterstattung in den Medien als positiv erachtet. "Das Interesse ist groß, natürlich sind die Paralympics der Höhepunkt, aber mittlerweile wird darüber hinaus nicht nur über Weltmeisterschaften, sondern auch über die Weltcups berichtet."

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