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Wintersport Auf Rang 66 im Gesamtweltcup

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Foto: Eibner Foto: Schwarzwälder Bote

  Gesamtweltcup 1. Dorothea Wierer (Italien) 904 Punkte, 2. Lisa Vittozzi (Italien) 882, 3. Anastasiya Kuzmina (Slowakei) 870, 4. Marte O. Röiseland (Norwegen) 855, 5. Hanna Öberg (Schweden) 741, 6. Paulina Fialkova (Slowakei) 687, 7. Kaisa Makarainen (Finnland) 673, 8. Denise Herrmann (Deutschland) 611, 9. Franziska Preuss (Deutschland) 570, 10. Monika Hojnisz (Polen) 567.

   Die Einzelleistungen Janina Hettich: Ridnaun (IBU-Cup): 30., 24., 16., 9.; Annecy (Weltcup): 23., 31.; Oberhof (Weltcup) 39., 4. (Staffel); Ruhpolding (Weltcup): 45., 59.; Pokljuka (Weltcup): 26., 3. (Mixed); Antholz (WM): 65; Nove Mesto (Weltcup): 62.; Kontiolahti (86.). Gesamtweltcup: 66.

Janina Hettich (SC Schönwald) ist wieder im heimischen Lauterbach angekommen. Nach ihrer ersten fast kompletten Weltcup-Saison will die 23-Jährige das Gewehr erst einmal nicht mehr sehen, Entspannung ist angesagt.

Frau Hettich, am vergangenen Wochenende wurde die Biathlon-Saison mit den Weltcups in Kontiolahti beendet. Wie war die Rückreise aus Finnland?

Gut, es hat alles wie geplant geklappt. Nun bin ich froh, wieder in meiner Heimat zu sein. Ich freue mich auf die kommenden Wochen mit der Familie und Freunden. Da bleiben Gewehr – und wohl auch die Skier – erst einmal in der Ecke.

Und wann, sollte es die Corona-Lage erlauben, beginnt wieder das Training?

Wohl so richtig Ende April oder Anfang Mai.

Sie haben also auch genügend Zeit, um Ihre erste richtige Weltcup-Saison Revue passieren zu lassen. Was nehmen Sie mit?

Viele wertvolle Erfahrungen. Im Weltcup ist im Vergleich zum IBU-Cup ("2. Liga des Weltbiathlons, Anm. d. Red.) alles viel größer. Von den vielen Zuschauern bis zur medialen Öffentlichkeit, das ist eine ganz andere Hausnummer. Daran muss man sich auch erst gewöhnen.

Wobei dies bei Ihnen schnell ging. Immerhin haben Sie kurz vor Weihnachten in Annecy im Sprint gleich den 23. Rang belegt.

Das war natürlich einer meiner Höhepunkte der Saison.

Welche gab es aus Ihrer Sicht noch?

Es war ein extrem tolles Gefühl, mit der deutschen Mixed-Mannschaft in Pokljuka als Dritter auf dem Treppchen zu stehen. Und natürlich werde ich meine ersten Einsätze für die Frauenstaffel nicht vergessen.

Genauso wie wohl Ihre WM-Premiere in Antholz.

Ja. Allerdings lief es dann bei der Weltmeisterschaft nicht gut. Ich bin ja nur im Sprint zum Einsatz gekommen.

In dem Sie mit fünf Schießfehlern nur den 65. Platz belegt haben.

Ja, das war sehr enttäuschend. Zuvor hatte ich ja bei keinem Weltcup-Sprint den Sprung in den Verfolger verpasst. Doch ausgerechnet in Antholz ist mir dies das erste Mal passiert. Schade, dass dies mein einziges WM-Rennen war.

Danach ging nichts mehr?

Nein – und dies aus mentalen und auch körperlichen Gründen. Zuvor hatte ich ja oftmals Schießfehler mit meinen läuferischen Fähigkeiten wettmachen können, doch dies ging am Ende der Saison in Nove Mesto und Kontiolahti nicht mehr. Vielleicht lag dies auch an der langen Pause zwischen dem WM-Sprint und dem Weltcup in Nove Mesto.

In Nove Mesto sprang im Sprint der 62. Rang, zuletzt in Kontiolahti sogar nur der 86. Platz heraus.

Das lag natürlich auch an meinen vielen Schießfehlern. Ich hatte ja von der mentalen Bedeutung schon gesprochen. Klar ist, dass ich im Sommer hart am Schießen arbeiten muss. Ich kann es ja, dies zeigen die Trainingsergebnisse. Aber im Wettkampf ist es dann eine andere Sache.

Am Ende der Saison sprang für Sie im Gesamtweltcup der 66. Rang heraus.

Ja – es war eben eine Saison mit vielen Höhen, aber doch auch einigen Tiefen. Ich denke aber, dass ich aus dieser Weltcup-Saison sehr viel gelernt habe. Ich habe im vergangenen Winter viele wichtige Erfahrungen gesammelt. Deshalb bin ich zuversichtlich, dass es im kommenden Winter noch besser läuft. Dafür werde ich im Sommer hart arbeiten.   Die Fragen stellte Gunter Wiedemann

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