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Winterlingen Rote Früchte freuen Mensch und Tier

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Viele Vögel wie Finken, Drosseln oder Zeisige ernähren sich gerne von den süßsauren Hagebutten. Foto: Gauggel Foto: Schwarzwälder Bote

Winterlingen-Harthausen. "Ein Männlein steht im Walde, ganz still und stumm, es hat von lauter Purpur ein Mäntlein um...", so beginnt ein altes Rätsellied für Kinder, das von keinem Geringeren als vom Dichter des Liedes der Deutschen, der späteren Nationalhymne, Heinrich Hoffmann von Fallersleben, 1860 verfasst wurde.

Nun, die Angabe im Walde stimmt nicht so ganz, da die Heckenrose, wie die verbreiteste Wildrosenart, die Hundsrose, oft genannt wird, eher an Waldrändern, meist aber in Hecken vorkommt. Sie kommt mit jedem Untergrund klar, der Standort sollte jedoch sonnig sein.

Im Herbst fallen die orangeroten Früchte der Wildrosen, die Hagebutten, schon von weitem auf. Diese Früchte verbleiben trotz Frost sehr lange, bis weit in den Winter hinein, an den dornigen Zweigen und bieten vielen Tieren wie den Garten- und Siebenschläfern sowie vielen Vögeln eine energie- und vitaminreiche Nahrung. Auch viele Vögel wie Finken, Drosseln oder Zeisige ernähren sich gerne von den süßsauren Hagebutten.

Je Kilogramm enthalten sie bis zu fünf Gramm Vitamin C, dazu die Vitamine A und B sowie verschiedene gesundheitsfördende sekundäre Pflanzenstoffe. Nicht wenige Menschen stehen ebenfalls auf diese Früchte und sammeln die Hagebutten der Wildrosen, um daraus entweder Marmelade, im Schwäbischen "Hägemark" genannt, zu kochen oder einen Früchtetee zu machen. In beiden Fällen müssen zuvor die im Inneren der Hagebutte befindlichen Nüsschen, an denen sich kleine Widerhaken befinden, also die eigentlichen Samen des Strauches, entfernt werden, was einen erheblichen Aufwand bedeutet.

Der Hagebuttentee entsteht aus dem Aufguss der getrockneten Hüllen der Früchte und gilt als altbewährtes Hausmittel, um Erkältungskrankheiten vorzubeugen, da die Widerstandskräfte gestärkt werden. In diesem Jahr gibt es in der Region so viele dieser Früchte, dass sowohl die Tiere als auch die Menschen genügend davon finden werden.

Ihre Redaktion vor Ort Albstadt

Karina Eyrich

Fax: 07431 9364-51

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