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Winterlingen Passionierte Warmduscher müssen ins Naturfreibad

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Ein ganzes Zeltdorf ist zwischen Harthausen und Veringenstadt entstanden. Fotos: Gauggel Foto: Schwarzwälder Bote

Winterlingen-Harthausen. Exakt 101 Mädchen und Jungen im Alter zwischen sieben und 15 Jahren verbringen am Beginn der Sommerferien eine Zeltfreizeit auf der Alb bei den Lieshöfen, auf halbem Weg zwischen Harthausen und Veringenstadt. Schon zum neunten Mal bietet die evangelisch-methodistische Kirche aus Stuttgart diese Freizeit, idyllisch neben dem Pferde- und Reiterhof der Familie Sontheim am Waldrand, an.

Welch umfangreiche logistische Vorbereitung schon im Vorfeld und beim Aufbau der 35 Zelte und Versorgungseinrichtungen von den Sanitäreinrichtungen bis zur Küche und der Mensa zu leisten war, können Gäste nur erahnen. Insgesamt 46 Betreuer und Mitarbeiter sind während der zwei Wochen ehrenamtlich mit dabei und organisieren den Ablauf des Tages vom Frühstück bis zum späten Abend mit vielseitigen Programmangeboten.

Helene Summerer aus dem engeren Leitungsteam stammt aus Stuttgart und ist Studentin der Medizin in Frankfurt am Main. Sie opfert gerne einen Teil ihrer Semesterferien, um den Kindern, überwiegend aus dem Großraum Stuttgart, aber auch aus anderen Bundesländern, diese Zeltfreizeit zu ermöglichen.

"Das diesjährige Hauptthema ist Freundschaft in allen ihren Facetten", berichtet Helene Summerer. Ausgehend von der biblischen Erzählung über die Freundschaft zwischen Jonathan und David bieten die Betreuer dazu kreative Impulse in Form von Rollenspielen an, die zu Diskussionen und Gesprächen anregen.

Der klar strukturierte Tagesablauf mit gemeinsamen Mahlzeiten und dem abendlichen großen Lagerfeuer in der Platzmitte umfasst jeden Tag viele Programmangebote in den Gruppen, so dass Langeweile keine Chance hat. Da gibt es Bauaktionen, Holzbeschaffung aus dem nahen Wald und dessen Bearbeitung für das allabendliche Lagerfeuer, Geländespiele, eine Schnitzeljagd und Nachtwanderungen. Dazu kommen sportliche Turniere, Aufgaben an verschiedenen Stationen, Theater, Lied-, Tanz- und Musikveranstaltungen im Rahmen eines Zeltfestivals, ein zwölfstündiger Trail mit differenzierten Aufgaben für die Älteren und mehrmals auch der Besuch im Winterlinger Naturfreibad, wo man, so Summerer, zum Glück auch mal warm duschen könne.

Ansonsten ist eine Leitung mit fließend kaltem Wasser vom Reiterhof Sontheim in das Camp verlegt worden, wo provisorische Duschen und Waschgelegenheiten aufgebaut sind. Auch der Strom wird von der Familie Sontheim bezogen, und alle schätzten das Entgegenkommen dieser freundlichen und hilfsbereiten Nachbarn, denen das gesamte Camp-Gelände gehört, schon seit etlichen Jahren sehr.

Nach sechs Tagen, also zur Halbzeit, fährt ein Teil der Kinder nach Hause, dafür kommen aber sofort neue dazu. So bleibt das Zeltdorf immer belebt und Helene Summerer freut sich, dass bisher nichts Ernsthaftes passiert ist und dass alle jeden Tag mit großer Begeisterung mitmachen und sich einlassen auf die Abenteuer, die in der herrlichen Alblandschaft auf sie warten.

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