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Winterlingen Nicht duschen, nicht föhnen

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Vorerst kein Schulort mehr: das Winterlinger Hallenbad Foto: Schwarzwälder Bote

Die Grundschulen in Winterlingen und Harthausen haben den Schwimmunterricht vorerst ausgesetzt. Grund dafür ist die Situation im Winterlinger Hallenbad, das für die Öffentlichkeit wieder zugänglich ist.

Winterlingen. Die Situation ist kurios: Während landauf, landab mittels Schildern in den Schwimmbädern darauf hingewiesen wird, dass es opportun sei, vor dem Schwimmen zu duschen, fällt genau das derzeit flach im Hallenbad Winterlingen: Coronabedingt ist das Duschen und Föhnen dort seit der Wiederöffnung des Hallenbades untersagt. Dampfwolken und die Verwirbelung heißer Luft könnten den Besuchern gefährlich werden, lautet die begründung, zumal die Föhne zu nah beieinander platziert seien. Stichwort "Aerosole".

Wie Bürgermeister Michael Maier den Räten in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates mitgeteilt hat, haben die Grundschulen in Winterlingen und Harthausen – in Benzingen gibt es keine mehr – aufgrund der Einschränkungen, die das Hygienekonzept für den Betrieb des Bades mit sich bringt, den Schwimmunterricht vorerst eingestellt. Grundschüler, die nach dem Bad ungeduscht und mit nassen Haaren aus der warmen Schwimmhalle ins herbstlich kühle Freie müssen – undenkbar. "Bei mir wäre das kein Problem", kommentierte Bürgermeister Michael Maier mit Blick auf seine schlanke Frisur scherzhaft: "Einmal mit dem Handtuch drüber, und die Haare sind trocken."

Neben den Verwirbelungen der Atemluft ist auch die Zahl der Badegäste ein Grund für die vorübergehende Schließung der Duschen: Nur drei Personen dürften gleichzeitig hinein, erklärte Maier, und wer wolle das kontrollieren?

Die Öffnungszeiten des Hallenbades sind derzeit wegen des erhöhten Reinigungs- und Desinfektionsaufwandes reduziert – wochentags um eine Stunde, samstags und sonntags um je zwei Stunden. Maximal 30 Badegäste dürfen sich gleichzeitig im Hallenbad aufhalten, maximal 25 gleichzeitig im Wasser.

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