Ein Blick in die Juhestraße in Harthausen (Archivfoto), die zusammen mit der Hauptstraße saniert werden soll. Foto: Gauggel

Der Gemeinderat Winterlingen hat den Plänen zur Sanierung der Haupt- und Juhestraße in Harthausen zugestimmt, die in drei Abschnitten erfolgen soll und voraussichtlich 3,07 Millionen Euro kosten wird.

Einhellig zugestimmt haben die Gemeinderäte den Plänen zur Sanierung der Haupt- und Juhestraße in Harthausen – sowie der gewünschten Änderung, die Juhestraße ab Haus 31 auf 5,40 Meter zu verbreitern.

 

Die Sanierung soll gemäß Sitzungsvorlage in drei Abschnitten erfolgen: Von September bis November 2024 soll der erste Abschnitt vom Kirchweg bis zum Bitzer Weg saniert werden; der zweite Abschnitt – Bitzer Weg bis Antoniusstraße – von März bis November 2025 und ab März 2026 folgt der dritte Abschnitt – Antoniusstraße in Richtung Hochbehälter bis Bauende.

Straße und Gehwege in Harthausen werden breiter

Vorgesehen ist auch, den Gehweg durchgehend auf 1,50 Meter zu verbreitern – bislang variiert die Breite zwischen 1,25 und 1,50 Metern. An der Kreuzung Höllgasse soll darüber hinaus eine Grünfläche entstehen, an der Kreuzung Bitzer Weg eine Grünfläche und eine Sitzgelegenheit, an der Kreuzung Antoniusstraße eine Sitzgelegenheit und auf Höhe des Löschwasserbehälters eine Sitzfläche mit Grünfläche.

In Summe wird die Sanierung 3,07 Millionen Euro kosten; neben dem Straßenbau mit 1,49 Millionen Euro nehmen die Kanalarbeiten mit 1,1 Millionen Euro die größten Posten ein. Vorgesehen ist auch eine Erneuerung des Wasserleitungsnetzes für 420 000 Euro und der Straßenbeleuchtung für 60 000 Euro.

Der Schultes mahnt: Mit Schnellfahrern müsse gerechnet werden

Aus dem Ausgleichsstock erhält die Gemeinde 350 000 Euro für die Umsetzung der Maßnahme. Zudem werden die Albstadtwerke das Ortskabel sowie die Hausanschlüsse erneuern und die Netcom wird Leerrohre für den Glasfaserausbau mit verlegen lassen.

In Bezug auf die gewünschte Verbreiterung auf 5,40 Metern ab der Juhestraße 31 mahnte Bürgermeister Michael Maier, dass hierbei durchaus mit zu schnell fahrenden Autos gerechnet werden müsse. „Ein solcher Ausbau verleitet zum Schnellfahren, das muss man wissen.“