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Winterlingen Frühlingsgefühle hat nicht nur Shrek

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Junges Orchester, junges Programm: Der Musikverein Harthausen hat beim Frühlingskonzert beschwingt aufgespielt. Foto: Klein Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Lena Klein

Winterlingen-Harthausen. Filmmusik – aber nicht die gängigen, vielerorts gespielten Werke – hat der Musikverein Harthausen bei seinem Frühjahrskonzert serviert. Mit dabei: Ein Wunderkind und ein dicker grüner Oger.

"The Young Amadeus" – zwar sind die jungen Musiker der Jugendkapelle nicht so berühmt wie einst Mozart in seinen frühen Jahren. Doch musizieren können sie auch: Das bewiesen die Nachwuchskünstler des Musikvereins Harthausen beim Frühlingskonzert in der Festhalle, das ganz unter dem Motto Filmmusik stand. 29 Musizierende zählt das Nachwuchsorchester derzeit, und sie brachten viel junges Flair in den Nachmittag, zum Beispiel mit einem Medley der schönsten Stücke aus dem Film "Shrek 2". Darin zeichnen Tom Parker und Jan de Haan musikalisch die Figur des dicken grünen Ogers "Shrek". Der seltsame Zeitgenosse lebt im Sumpf, ist nicht wirklich ein Adonis und trotzdem mit der Prinzessin Fiona verheiratet – ein verrücktes Paar.

Wie gut dazu doch das nächste Stück passte: Ricky Martins Superhit "Living La Vida Loca" erzählt vom verrückten Leben mit einer ebenso heißen Melodie wie Bonnie Tylers "I Need A Hero" sie zu bieten hat.

Mit Sombrero und schnellen Rhythmen luden die jungen Musiker anschließend die Musikfreunde mit dem Stück "Marbella" in den nicht minder heißen Süden ein: "Dr. Roggenstein", das umjubelste Stück der Jugendkapelle, gab es anschließend für die Gäste als Zugabe, bevor das große Orchester mit dem majestätischen Marsch "Unter dem Doppeladler" den zweiten Teil des Programms eröffnete.

Was folgte, hatte ebenfalls Schwung – und war rhythmisch so vielseitig, dass die Füße der begeisterten Zuhörer jedes Mal in einem anderen Takt mitwippten: "Good Times" und "Imagasy" waren da ebenso zu hören wie Gilbert O’Sullivans melodische Superhits "Get Down", "Claire" und "Matrimony".

Dazwischen nahm Hermann Koch vom Kreisblasmusikverband Zollernalb – nur vorrübergehend – dem Dirigenten Jochen Rieber die Regie aus der Hand und ehrte Georg Miller für 30 Jahre Mitgliedschaft. Für ihn und die Gäste in der Harthausener Festhalle spielten die Musiker den Konzertmarsch "Abel Tasman", bevor auch sie sich in die Welt des Kinos begaben: Die größten Filmmusikhits aus fünf Jahrzehnten aus britischen, deutschen und amerikanischen Filmen rundeten einen gelungenen Konzertabend ab. Wer kennt sie nicht, "Gonna Fly Now" aus dem Boxerfilm "Rocky", die Klassiker der Wild-West-Filme der 1950er bis 90er Jahre, darunter die epische Musik aus "Winnetou", "Der mit dem Wolf tanzt" und "Spiel mir das Lied vom Tod"? James-Bond-Themen durften da natürlich nicht fehlen: Der jagte Dr. No durch die Festhalle und kämpfte gegen Goldfinger.

Doch wer einen Schluss mit Schuss erwartete, der wartete vergeblich: Romantisch verklang der laue Frühlingsabend mit dem Dirty-Dancing-Hit "The Time Of My Life" und der pfiffigen Filmmusik zum "Schuh des Manitu".

 
 

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