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Winterlingen Ein Durchbruch und ein Abschied

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Ehrungen beim Frühjahrskonzert des Musikvereins Harthausen: Mit dabei sind Hermann Koch als Vertreter des Kreis-Blasmusikverbandes und der stellvertretende Vorsitzende des Musikvereins, Martin Rieger (von rechts). Fotos: Gauggel Foto: Schwarzwälder Bote

Richtig Lust gemacht auf den Frühling hat an Ostern nicht nur die Sonne selbst, sondern auch der Musikverein Harthausen mit seinem Frühlingskonzert.

Winterlingen-Harthausen. Mit den drei Stücken: "Irish Dream", "See You Again" und "The Jungle Book" hat die Jugendkapelle "HaWiStra" unter der Leitung von Mareike Kasunic das abwechslungsreiche Frühlingskonzert des Musikvereins Harthausen am Ostersonntag in der bestens besuchten Festhalle eröffnet. Die Kooperation von Harthauser, Winterlinger und Straßberger Nachwuchsmusikern zeigte dem Publikum, was die jungen Akteure leisten können, und sie wurden mit großem Applaus verabschiedet.

Danach war die Bühne frei für den Einmarsch der 50 Musikerinnen und Musiker des Harthauser Blasorchesters, angeführt von ihrem Dirigenten Walter Hauser. Kathrin Metzger führte kenntnisreich durch das Programm und gab vor den Aufführungen jeweils einen kleinen Einblick zum Entstehungshintergrund, dem Komponisten und zur Thematik des Stückes.

Mit "Fanfare for a Celebration" von Charles Michiels startete das Blasorchester beschwingt in das anspruchsvolle Programm. Was danach folgte, war ein stetiger Wechsel von Filmmusik wie "Adventure" von Markus Götz, über "At the Movies" , in dem die Musiker gleich vier Klassiker der Kinogeschichte absolut gekonnt und sehr einfühlsam spielten, bis zum Tanzlied "Pata Pata" in der Fassung von Roland Kreid aus Südafrika, das Lebensfreude pur verströmte. In "Twinkling Flutes" von Patrick Valo stand das gesamte Flötenregister im Mittelpunkt und in "African Wildlife" von Kees Vlak fühlten sich die Zuhörer in die afrikanische Savanne mit ihrer grandiosen Natur versetzt, wobei die Trommelwirbel das flirren der heißen Sonne über dem Boden fast sichtbar machten.

Mit den Werken "Das Abzeichen" von Stefan Marinoff und "Jubilant" von Antonin Ulrich aus Prag stand freilich auch volkstümliche Marschmusik mit Folkloreelementen auf dem Programm. Die ganze Bandbreite der Gefühlswelt im Laufe eines Tages verspürte das Publikum im stimmungsvollen Vortrag von "A Brand New Day" von Alan Fernie.

Im Musikverein Harthausen ist es Tradition, dass verdiente und langjährige Mitglieder beim Osterkonzert geehrt werden. Hermann Koch vom Blasmusik-Kreisverband Zollernalb und Holger Lorrain, der Vorsitzende des Musikvereins, überreichten die Ehrennadel in Bronze des Blasmusikverbandes Baden-Württemberg an Katja Biener, Ramona Schreiber und Tim Kromer für zehn Jahre als aktive Musiker. Für ihre 30-jährige engagierte Tätigkeit im Verein bekam Sonja Lorrain die Ehrennadel in Gold mit Urkunde. Für Irina Klopfer und Holger Lorrain gab es die Fördernadel in Bronze mit Urkunde für ihr zehnjähriges Mitwirken in der Harthauser Blaskapelle. Walter Hauser wurde mit der Dirigentennadel in Gold mit Diamant und Ehrenbrief für seine 25-jährige Dirigententätigkeit ausgezeichnet. Eine ganz besondere Ehrung stand für Günter Wollwinder und Rolf Biener an: Beide wurden unter großem Beifall des Publikums zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Am Ende gab es stürmischen Beifall für alle Akteure des Abends und etliche Zugaben, wobei Ehrenvorsitzender Markus Endriß bei einem Marsch nach 57 Jahren bei der Blaskapelle noch einmal den Taktstock schwingen durfte. Er wurde damit aus der aktiven Kapelle verabschiedet.

Zum Abschluss dieses begeisternden Konzertabends bezogen die Akteure ihr Publikum mit ein: Beim Bergmannslied "Glück auf" durften alle mitsingen, und einige Musiker standen in traditioneller Bergmannstracht und als Grubenarbeiter gewandet auf der Bühne. Damit erinnerten sie an den geglückten Alb- Stollen-Durchbruch der Bodensee-Wasserversorgung vor 50 Jahren nahe Harthausen, mit dem damals die unterirdische Verbindung vom Bodensee bis in den Stuttgarter Raum fertiggestellt wurde.

Ihre Redaktion vor Ort Albstadt

Karina Eyrich

Fax: 07431 9364-51

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