Schon beim Auftakt mit den Eisprinzessinnen des SERC Schwenningen ist auf der Eisbahn Begeisterung zu spüren. Unser Bild zeigt die junge Eiskunstläuferin Lia Maurer. Foto: Hans Herrmann

Das Stadtmarketing Blumberg zieht nicht nur wegen der hohen Besucherzahlen, sondern auch wegen des großen ehrenamtlichen Engagements ein positives Fazit.

Das Blumberger Stadtmarketing zog für das Winterereignis Blumberg on Ice ein überragendes Fazit. Mit insgesamt 14 000 Besuchern wurde der Rekord vom vergangenen Jahr nochmals um 2000 Schlittschuhfahrer getoppt.

 

Neben tollen Angeboten und gemütlichen Runden in der Almhütte, meinte es in diesem Jahr auch der Wettergott gut mit den Veranstaltern, und es herrschte täglich reger Betrieb. Schon das Vormittagsprogramm mit den Schulen und Kindergärten erfuhr tolle Resonanz. Insgesamt nutzten 15 Schulen das Angebot.

Klassen aus Blumberg, Donaueschingen und sogar aus Tengen verbrachten auf dem Eis etwas andere Unterrichtsstunden. Auch Kindergartenkinder drehten mit leuchtenden Augen auf noch unsicheren Beinen auf dem Eis ihre Runden. Mit insgesamt 1096 Kindern, die sich beteiligt hatten, gab hier das Stadtmarketing eine weitere stolze Zahl bekannt.

1096 Kinder beteiligten sich

Verlass war auch auf die Mithilfe der Vereine. Insgesamt waren 31 Vertretungen im Servicebetrieb in der Alm, dem Schlittschuhverleih und Eintrittskasse sowie mit Aufsichtspersonal direkt an der Eisbahn im Einsatz. Obwohl schon zahlreiche Jugendliche auf eigenen Schlittschuhen ihre Künste zeigen, wurden noch 812 Paar Schlittschuhe ausgeliehen. Von der Größe 27 bis 47 war dieses Angebot bestens aufgestellt.

Die Almhütte an der Eisbahn ist ein echter Anziehungspunkt bei Blumberg on Ice. Hier genießt die Nordic-Walking-Gruppe Blumberg einen gemütlichen Hock. Foto: Hans Herrmann

Auch die neue Möglichkeit eines gemeinsamen Mittagstischs in der Almhütte wurde von sieben Firmen genutzt. Zwischen 12 und 13 Uhr wurden hier zwischen 20 und 100 Essen ausgegeben. Diese teambildende Maßnahme kam bei den Belegschaften sehr gut an. Ein besonderes Lob verdiente sich die Rentnergruppe der Aktivis. Mit insgesamt 40 Einsätzen sowie 380 Arbeitsstunden ließen sie in den Morgen- und Mittagsstunden nichts anbrennen. Dieter Selig und Achim Stiller sorgten hier mit der Einweisung für die Vereine für täglichen Einsatz.

Auf der mobilen Eisbahn ist immer viel los. Sie ist besonders für die Jugendlichen ein Erlebnis. Foto: Hans Herrmann

Das Stadtmarketing unter der Leitung von Alexandra Bouillon bewies mit Lena Eckert, Diana Glatz und Lorena Schey Flexibilität und persönlichen Einsatz. Besonders bei den Höhepunkten mit der Eröffnung der Eiskunstlaufschule des SERC Schwenningen, dem Sondertraining mit den Eishockeydamen der SERC Lady Wings, dem akrobatischen Gastspiel der Eis-Freestyler Black Forest Wolves aus Herrischried oder den Disco-Samstagen war man mit geballter Kraft zur Stelle.

Mit geballter Kraft

„Beim Auftritt des Gaszug Randen wurden wir von den Besuchern überlaufen“, freute sich Alexandra Bouillon über das riesige Interesse. Mit zahlreichen positiven Rückmeldungen aus der Bevölkerung erfuhr dieses Winterevent, das aus Blumberg nicht mehr wegzudenken ist, weitere Bestätigung. Aber auch so mancher älterer Eisläufer mit gekonnter Kurventechnik war zu entdecken.

Mit freiem Eintritt bis 17 Jahre zum Aktionstag zeigte der Nachwuchs besonders am Eröffnungssamstag starke Präsenz und ließ viele Freiluftsportler diesen Sport neu entdecken.

Bürgermeister Markus Keller fand nur Worte des Dankes. „Besonders freut mich die große Beteiligung der Schulen und Kindergärten. Super ist auch der Einsatz der vielen Ehrenamtlichen, des Organisationsteams sowie der Sponsoren. Blumberg on Ice ist ein echtes Gemeinschaftsprojekt sowie ein starkes Stück Lebensqualität für unsere Stadt“, ist sein Resümee.

Die Eislaufschule

Pure Begeisterung
war bei der Eislaufschule vom Blumberger Gesamtschulleiter Timo Link zu spüren. In vier spezifischen Einheiten, getrennt nach Anfänger und Fortgeschrittenen, verbesserten über dreißig Kinder ihr Können auf den Schlittschuhen. Mit spaßigen Fahrhilfen oder Hindernissen fanden diese Kurse unterhaltsame Bereicherung. Für den ehemaligen Eishockeyspieler des SERC Schwenningen, Timo Link, war es immer wieder erstaunlich, wie schnell sich die Kinder auf den Kufen zurechtfinden.